Das Wichtigste in Kürze
- Der Gratis-Account ist ein echtes CRM, endet aber bei zwei Nutzern und 1.000 Kontakten. Für einen Soloberater oder ein Zweierbüro reicht das lange. Ein dritter Kollege kostet ab dem Tag, an dem er dazukommt.
- Die Kundenverwaltung ist die Stärke, nicht die Vertriebsautomatik. Kontakte, Firmen, Deals und Aufgaben hängen an einem Datenmodell, das auch nach drei Jahren noch Struktur hat. Die Automatisierungen darüber liegen im Bezahlbereich.
- Zwischen Starter und Professional gibt es keine Zwischenstufe. Starter kostet 7 Euro pro Lizenz und Monat, die Professional-Plattform 1.283 Euro im Monat, dazu ein verpflichtendes Onboarding (geprüft 28.08.2026).
- Für Dienstleister ist nicht das CRM die Frage, sondern der Weg dahin. Wenn der Erstkontakt fast immer ein Termin oder ein Formular ist, entscheidet sich der Pflegeaufwand davor, nicht im Kontaktdatensatz.
HubSpot ist für viele kleine Dienstleister das erste CRM, weil der Einstieg nichts kostet und das Produkt überall empfohlen wird. Diese Bewertung sieht sich das CRM-System HubSpot an vier Punkten an, die bei Beratungen, Agenturen und Handwerksbetrieben über Erfolg oder Karteileiche entscheiden: Einstieg, Kundenverwaltung, Ausbauoptionen und Kosten.
HubSpot CRM im Überblick
Die Kurzfassung für Leser, die nur die Eckdaten brauchen:
| Kriterium | Bewertung |
|---|---|
Gratis nutzbar | Ja, bis 2 Nutzer und 1.000 Kontakte |
KriteriumGratis nutzbar BewertungJa, bis 2 Nutzer und 1.000 Kontakte | |
Einstiegspreis bezahlt | 7 Euro pro Lizenz und Monat (Jahreszahlung) |
KriteriumEinstiegspreis bezahlt Bewertung7 Euro pro Lizenz und Monat (Jahreszahlung) | |
Nächste Stufe | 1.283 Euro im Monat (Professional-Plattform) |
KriteriumNächste Stufe Bewertung1.283 Euro im Monat (Professional-Plattform) | |
Pflicht-Onboarding | Ja, ab Professional, 1.470 bis 6.830 Euro |
KriteriumPflicht-Onboarding BewertungJa, ab Professional, 1.470 bis 6.830 Euro | |
Serverstandort | Frankfurt auf Anfrage möglich, Standard US East |
KriteriumServerstandort BewertungFrankfurt auf Anfrage möglich, Standard US East | |
Testphase | 14 Tage auf einzelnen Hubs |
KriteriumTestphase Bewertung14 Tage auf einzelnen Hubs | |
Bewertung auf OMR | 4,30 von 5 aus 520 Bewertungen |
KriteriumBewertung auf OMR Bewertung4,30 von 5 aus 520 Bewertungen | |
Stärkste Seite | Datenmodell und Kundenhistorie |
KriteriumStärkste Seite BewertungDatenmodell und Kundenhistorie | |
Schwächste Seite | Preissprung ab dem dritten Nutzer |
KriteriumSchwächste Seite BewertungPreissprung ab dem dritten Nutzer | |
Was das CRM-System von HubSpot genau ist
HubSpot verkauft keine CRM-Software, sondern eine Plattform mit einem CRM in der Mitte. Dieser Kern heißt Smart CRM und enthält Kontakte, Firmen, Deals, Tickets und Aktivitäten. Darüber liegen Marketing Hub, Sales Hub, Service Hub, Content Hub, Data Hub und Revenue Hub, die alle auf dieselben Datensätze zugreifen.
Für die Bewertung heißt das: Du kannst HubSpot als reines CRM betreiben und die Hubs ignorieren. Die Frage ist nur, wie lange das trägt. Welche Produktlinien dahinterstehen und welche Zähler auf der Rechnung auftauchen, ist in der Übersicht zur HubSpot-Plattform aufgeschlüsselt.
Für wen HubSpot CRM passt und für wen nicht
Passt gut für:
- Soloberater und Zweierbüros, die eine saubere Kundenhistorie wollen und kein Budget haben
- Dienstleister mit langen Entscheidungswegen, bei denen ein Deal über Monate dokumentiert werden muss
- Betriebe, die später tatsächlich E-Mail-Marketing oder einen Service-Desk dazunehmen wollen
- Teams, die ohnehin mit externen Dienstleistern oder Freelancern arbeiten, die HubSpot kennen
Sieh dir etwas anderes an, wenn:
- Drei oder mehr Personen gleichzeitig im System arbeiten sollen und das Budget bei unter 50 Euro im Monat liegt
- Deine Kundendaten die EU nicht verlassen dürfen, auch nicht über Unterauftragsverarbeiter
- Der Erstkontakt praktisch immer eine Terminbuchung ist und du dafür kein zweites Werkzeug bezahlen willst
Der Einstieg: die erste Woche im Gratis-Account
Die Anmeldung dauert Minuten und braucht keine Kreditkarte. Was danach kommt, ist der Teil, an dem CRM-Einführungen in kleinen Betrieben scheitern: Daten reinbringen. Der CSV-Import für Kontakte und Firmen funktioniert zuverlässig, die Zuordnung von Spalten auf Felder ist erklärt, und Dubletten lassen sich zusammenführen.
Die Grenzen des Gratis-Accounts stehen im Produktkatalog und sind engmaschiger als der Ruf (alle geprüft 06.10.2026):
| Funktion | Grenze im Gratis-Account |
|---|---|
Nutzer | 2 |
FunktionNutzer Grenze im Gratis-Account2 | |
Kontakte | 1.000 |
FunktionKontakte Grenze im Gratis-Account1.000 | |
Andere Standardobjekte je Typ | 1 Mio. Datensätze |
FunktionAndere Standardobjekte je Typ Grenze im Gratis-Account1 Mio. Datensätze | |
Persönliche Meeting-Links | 1, mit HubSpot-Branding |
FunktionPersönliche Meeting-Links Grenze im Gratis-Account1, mit HubSpot-Branding | |
E-Mail-Vorlagen | 3 pro Account |
FunktionE-Mail-Vorlagen Grenze im Gratis-Account3 pro Account | |
Snippets | 3 pro Account |
FunktionSnippets Grenze im Gratis-Account3 pro Account | |
Benachrichtigungen | 200 pro Monat |
FunktionBenachrichtigungen Grenze im Gratis-Account200 pro Monat | |
In einem Thread in r/microsaas beschreibt ein Dreipersonenbetrieb mit rund 45 aktiven Testkonten genau diese Ausgangslage: bis dahin nur Nutzeranmeldungen verfolgt, jetzt die Frage, ob ein CRM den Aufwand lohnt (Diskussion in r/microsaas). Die Antwort hängt an der Nutzerzahl, nicht an den Funktionen: Drei Personen bedeuten im Gratis-Tarif, dass sich zwei einen Zugang teilen oder der Betrieb zahlt.
Weniger beachtet, aber im Dienstleistungsalltag genauso bindend: Der persönliche Buchungslink trägt im Gratis-Tarif HubSpot-Branding, und es gibt genau einen davon. Ein Einzelberater lebt damit. Zwei Kollegen mit eigenen Terminseiten sprengen die Stufe sofort.
Kundenverwaltung: Kontakte, Deals und Aufgaben im Alltag
Hier ist HubSpot stark, und zwar aus einem unspektakulären Grund: Das Datenmodell ist konsequent. Jeder Kontakt hängt an einer Firma, jeder Deal an Kontakten, jede E-Mail, jeder Anruf und jede Notiz landet als Aktivität am Datensatz. Nach zwei Jahren siehst du an einem Kunden, wann zuletzt was passiert ist, ohne eine Suche über drei Programme.
Die Deal-Pipeline ist ein Kanban-Board mit frei benennbaren Phasen. Eigene Felder lassen sich auf allen Objekten anlegen, auch im Gratis-Account. Das ist für Dienstleister relevant, weil typische Felder wie Projektart, Stundensatz oder Angebotsnummer nirgends vorgesehen sind und sonst in Notizen verschwinden.
Aufgaben sind der Punkt, an dem die Gratisversion ehrlich schwächer wird. Du kannst Aufgaben anlegen und fällig stellen, aber die automatische Erzeugung aus Pipeline-Phasen, Sequenzen für Nachfassmails und Workflows liegen im Bezahlbereich. Wer die Wiedervorlage selbst setzen muss, lässt sie irgendwann aus. In einem Thread in r/SalesOperations mit 7 Kommentaren dreht sich die Frage genau darum, ab welcher Teamgröße der Sales Hub den Sprung rechtfertigt (Thread in r/SalesOperations).
Was im Alltag bleibt, ist eine saubere Akte und ein manuell geführter Kalender. Für Beratungen mit zwanzig offenen Anfragen funktioniert das. Für einen Betrieb, der jede Woche zehn neue Erstgespräche annimmt, ist es die Stelle, an der der Gratis-Account von der Arbeitsgrundlage zur Dokumentationspflicht wird. Wie eine Pipeline ohne Automatik trotzdem tragfähig bleibt, ist in der Einordnung zum CRM im Vertrieb beschrieben.
Ausbauoptionen: wo das CRM zur Plattform wird
Der Ausbau läuft über zwei Hebel, und beide kosten.
Der erste Hebel sind Lizenztypen. Ein Core Seat gibt Zugriff auf die gekauften Produkte und das Smart CRM, laut Produktkatalog für 20 US-Dollar im Monat auf Starter, 50 US-Dollar auf Professional und 75 US-Dollar auf Enterprise (geprüft 28.10.2026). Ein Sales Seat mit dem vollen Funktionsumfang von Sales Hub Professional steht bei 100 US-Dollar im Monat. Pro Person, pro Monat.
Der zweite Hebel sind Hubs. Sales Hub Professional kostet 90 Euro pro Lizenz und Monat bei Jahreszahlung, Marketing Hub Professional 792 Euro im Monat mit drei enthaltenen Lizenzen (geprüft 28.08.2026). Marketing Hub rechnet zusätzlich nach Marketingkontakten ab, gestaffelt in Blöcken. Kontakte, die du nicht vermarktest, bleiben kostenfrei, was in der Praxis bedeutet: Deine Kundenliste ist billig, dein Newsletter-Verteiler nicht.
Der Ausbau ist technisch unkompliziert und funktioniert, weil alles auf denselben Daten sitzt. Er ist nur selten graduell. Für einen Betrieb, der eigentlich nur automatische Nachfassmails wollte, ist der nächste verfügbare Schritt oft schon die Professional-Stufe. In einem Thread in r/Entrepreneurs mit rund zehn Kommentaren wird genau dieser Reiz beschrieben, Leads und Follow-ups an einem Ort zu haben, und danach die Preisfrage gestellt (Thread in r/Entrepreneurs).
Zum Datenschutz gehört eine Einordnung: Neukunden können ein Rechenzentrum in Frankfurt wählen, die Standardinfrastruktur liegt in der Region US East, und der Auftragsverarbeitungsvertrag erlaubt die Übermittlung personenbezogener Daten an die US-Muttergesellschaft und an Unterauftragsverarbeiter. Welche Pflichten daraus folgen, erklärt der Leitfaden der europäischen Datenschutzaufsicht für kleine Unternehmen. Welche Gesetze in der DACH-Praxis greifen, steht in der Übersicht zu den einschlägigen Datenschutzgesetzen.
Was HubSpot als CRM kostet
| Stufe | Preis pro Monat |
|---|---|
Free | 0 Euro, bis 2 Nutzer |
StufeFree Preis pro Monat0 Euro, bis 2 Nutzer | |
Starter (Plattform) | 7 Euro pro Lizenz (Jahreszahlung) / 20 Euro monatlich |
StufeStarter (Plattform) Preis pro Monat7 Euro pro Lizenz (Jahreszahlung) / 20 Euro monatlich | |
Professional (Plattform) | 1.283 Euro (Jahreszahlung) / 1.430 Euro, 6 Lizenzen |
StufeProfessional (Plattform) Preis pro Monat1.283 Euro (Jahreszahlung) / 1.430 Euro, 6 Lizenzen | |
Enterprise (Plattform) | ab 4.610 Euro, 8 Lizenzen |
StufeEnterprise (Plattform) Preis pro Monatab 4.610 Euro, 8 Lizenzen | |
Sales Hub Professional | ab 90 Euro pro Lizenz (Jahreszahlung) |
StufeSales Hub Professional Preis pro Monatab 90 Euro pro Lizenz (Jahreszahlung) | |
Pflicht-Onboarding | 1.470 bis 6.830 Euro, einmalig ab Professional |
StufePflicht-Onboarding Preis pro Monat1.470 bis 6.830 Euro, einmalig ab Professional | |
Alle Euro-Beträge wurden am 28.08.2026 geprüft, die Lizenzpreise aus dem Produktkatalog am 28.10.2026.
Für ein Dreipersonenbüro, das nur das CRM will, ist Starter die realistische Rechnung: 21 Euro im Monat bei Jahreszahlung. Das ist günstig. Teuer wird es erst bei der ersten Automatisierung, die Starter nicht abdeckt. Die vollständige Aufstellung aller Stufen, Zähler und Einmalgebühren steht in der Kostenübersicht zu HubSpot, die Gegenüberstellung mit dem anderen großen Anbieter im Vergleich von HubSpot CRM und Salesforce.
Stärken und Schwächen
Wo HubSpot CRM überzeugt
- Das Datenmodell trägt auch nach Jahren, weil Kontakte, Firmen, Deals und Aktivitäten konsequent verknüpft sind
- Eigene Felder auf allen Objekten, auch kostenlos
- Der CSV-Import und die Dublettenpflege funktionieren ohne Zusatzwerkzeug
- Integriert mit Gmail, Outlook, Zapier, Make und einer dokumentierten API
- Sehr viele Berater und Freelancer kennen das System, Hilfe ist leicht zu finden
Wo HubSpot CRM an Grenzen stößt
- Der Gratis-Account endet bei zwei Nutzern, was ein Dreipersonenteam sofort in den Bezahlbereich zwingt (Produktkatalog, geprüft 06.10.2026)
- Zwischen Starter und Professional liegt ein Sprung um den Faktor 180, eine Zwischenstufe gibt es nicht (geprüft 28.08.2026)
- Ab Professional fällt ein verpflichtendes Onboarding von 1.470 bis 6.830 Euro an (geprüft 28.08.2026)
- Mit vielen aktiven Hubs berichten Nutzer von Verzögerungen im Sekundenbereich bei der Eingabe (r/hubspot, rund 20 Kommentare)
- Terminbuchung bleibt im Gratis-Tarif auf einen gebrandeten Link begrenzt
Was Nutzer über HubSpot CRM sagen
Auf OMR Reviews steht der HubSpot Sales Hub bei 4,30 von 5 Punkten aus 520 Bewertungen (geprüft 28.10.2026). Das ist ein solider Wert für ein Produkt dieser Größe, und die Streuung ist aussagekräftiger als der Mittelwert: Gelobt werden Datenstruktur, Oberfläche und Integrationsdichte, kritisiert werden die Preisentwicklung und der Aufwand, bis die Automatisierungen wirklich greifen. Wer den Review-Bereich nach Betriebsgröße filtert, sieht das Muster deutlich. Bewertungen von Kleinbetrieben drehen sich um Kosten, Bewertungen von größeren Teams um Funktionstiefe.
meetergo als Vergleichsoption für Dienstleister
meetergo ist eine in Köln gebaute Suite mit eigenem CRM, die den Weg vom Erstkontakt bis zur bezahlten Rechnung in einem System hält. Das ist kein Funktionsgleichstand: HubSpot ist als Plattform deutlich breiter, vor allem im Marketing. Der Unterschied sitzt an einer anderen Stelle, nämlich am Entstehungspunkt der Daten. Eine Buchung über die Terminseite erzeugt Kontakt und Deal ohne Zutun, inklusive der Formularantworten des Interessenten. Wenn Anfragen bei dir über Terminseite und Formular hereinkommen, verschwindet damit die Eingabearbeit, die kleine Betriebe nach vier Wochen aufgeben lässt. Wie stark die Reaktionszeit dabei wirkt, zeigt die Auswertung zur Lead Response Time.
Deal-Pipeline mit Terminhistorie
Ein Kanban-Board mit eigenen Phasen, Farben und Gewinnwahrscheinlichkeiten. Am Kontakt hängt die komplette Terminhistorie, nicht nur die E-Mail-Spur. Zehn Deals sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen.

Angebot, Signatur und Rechnung am Deal
Angebote gehen als Kundenportal raus statt als PDF-Anhang, der Vertrag wird per fortgeschrittener elektronischer Signatur nach eIDAS unterschrieben, und die Rechnung lässt sich mit DATEV-Export an die Buchhaltung übergeben.
90+ Integrationen und eine REST-API
Darunter HubSpot, Pipedrive, Zapier, Make und Aircall, dazu Webhooks und CSV-Import. Wer das HubSpot-CRM behalten will, kann meetergo davor setzen statt es zu ersetzen. Die Terminseite im direkten Vergleich steht unter meetergo gegen HubSpot Meetings.
| Tarif | Preis |
|---|---|
Free | 0 Euro, dauerhaft, inkl. CRM mit 10 Deals |
TarifFree Preis0 Euro, dauerhaft, inkl. CRM mit 10 Deals | |
Suite (jährlich / monatlich) | 29,90 Euro / 39,90 Euro pro Nutzer |
TarifSuite (jährlich / monatlich) Preis29,90 Euro / 39,90 Euro pro Nutzer | |
Premium (jährlich / monatlich) | 49,90 Euro / 69,90 Euro pro Nutzer |
TarifPremium (jährlich / monatlich) Preis49,90 Euro / 69,90 Euro pro Nutzer | |

Suite enthält alle Apps außer WhatsApp Business und die Migration aus den alten Werkzeugen, Details auf der Preisübersicht. Die Server stehen in Nürnberg, die Betreibergesellschaft sitzt in Deutschland, es gibt keinen US-Mutterkonzern, und der Auftragsverarbeitungsvertrag liegt standardmäßig bei.
Die ehrliche Grenze: meetergo macht bewusst keine Marketing-Automation, keine Zeiterfassung und keine Ressourcenplanung. Wer Lead-Scoring, Kampagnen-Attribution und Newsletter-Strecken im CRM braucht, ist mit HubSpot besser bedient. Auf OMR steht meetergo bei 4,75 von 5 Punkten aus 159 Bewertungen (geprüft 28.10.2026), die Branchensicht für Beratung und Agenturen auf der Seite für Dienstleister.

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Worauf du bei der Auswahl achten solltest
Drei Punkte entscheiden bei kleinen Dienstleistern häufiger als die Funktionsliste.
Zähl die Nutzer, bevor du die Funktionen vergleichst. Die Zwei-Nutzer-Grenze im Gratis-Tarif ist der häufigste Grund, warum ein kostenloses CRM nach vier Wochen Geld kostet. Rechne mit der Besetzung in zwölf Monaten, nicht mit der von heute.
Prüfe, wo der Erstkontakt entsteht. Kommt die Anfrage über ein Formular oder eine Terminbuchung, entscheidet die Übergabe an das CRM über den Pflegeaufwand. Ein CRM, das Datensätze erst nach manueller Eingabe kennt, bleibt eine Nebenaufgabe. Welche Systeme Terminplanung mitbringen, zeigt die Übersicht zu CRM-Systemen mit Terminplanung.
Rechne die zweite Stufe mit, nicht nur die erste. Der Einstiegspreis ist bei fast allen Anbietern niedrig. Teuer wird der Schritt, bei dem Automatisierung dazukommt. Bei HubSpot ist dieser Schritt besonders groß, bei Pauschaltarifen kleiner. Die Rechnung für drei und fünf Nutzer über sechs Systeme steht im Vergleich der CRM für kleine Unternehmen, weitere Kandidaten in der Liste der HubSpot-Alternativen.
Schluss mit Tool-Chaos. Terminbuchung trifft Sales Pipeline.
Schluss mit Tool-Chaos. Terminbuchung trifft Sales Pipeline.
Fazit: Ist HubSpot das richtige CRM-System?
Als CRM ist HubSpot gut, und das Gratis-Angebot ist kein Lockvogel. Kontaktverwaltung, Firmenverknüpfung, Deal-Pipeline und eigene Felder sind sauber gebaut und halten auch, wenn der Datenbestand wächst. Für einen Soloberater oder ein Zweierbüro, das heute eine Excel-Liste pflegt, ist der Wechsel ein klarer Gewinn ohne Budgetfrage.
Die Bewertung dreht sich beim dritten Nutzer. Ab dort zahlst du, und sobald die erste Automatisierung gebraucht wird, steht zwischen Starter und Professional eine Lücke, die kein kleiner Dienstleistungsbetrieb sinnvoll schließt. Das ist keine Produktschwäche, sondern eine Zielgruppenentscheidung: HubSpot ist für Teams gebaut, die in Richtung Marketing und RevOps wachsen.
Die Empfehlung in zwei Sätzen: Nimm HubSpot, wenn du später wirklich Marketing-Automation betreiben willst und den Preissprung einplanst. Sieh dir ein Pauschaltarif-System an, wenn dein Kundenprozess bei einem Termin beginnt und bei einer Rechnung endet.
Häufige Fragen
Ist das CRM von HubSpot wirklich kostenlos?
Ja, dauerhaft und ohne Kreditkarte, mit zwei harten Grenzen: maximal zwei Nutzer und 1.000 Kontakte. Andere Standardobjekte liegen bei bis zu einer Million Datensätzen pro Typ (geprüft 06.10.2026).
Welche HubSpot-Stufe braucht ein Dreipersonenbetrieb?
Für reine Kundenverwaltung Starter, also 7 Euro pro Lizenz und Monat bei Jahreszahlung, zusammen 21 Euro. Automatische Nachfass-Sequenzen und Workflows beginnen erst bei Professional.
Kann ich meine Daten später aus HubSpot herausholen?
Kontakte, Firmen, Deals und Aktivitäten lassen sich als CSV exportieren, dazu gibt es eine dokumentierte API. Was in der Praxis Arbeit macht, sind nicht die Datensätze, sondern die nachgebauten Automatisierungen.
Ist HubSpot CRM DSGVO-konform nutzbar?
Nutzbar ja, mit Auflagen. Neukunden können Frankfurt als Rechenzentrum wählen, die Standardregion ist US East, und der Auftragsverarbeitungsvertrag sieht Übermittlungen an die US-Muttergesellschaft vor. Eine Drittlandsübermittlung braucht eine eigene Grundlage und Dokumentation.
Brauche ich HubSpot für die Terminbuchung?
Nein. Der Gratis-Tarif enthält einen gebrandeten persönlichen Meeting-Link, mehr nicht. Teams mit mehreren Buchungsseiten oder Verteilung nach Round Robin brauchen entweder einen bezahlten Hub oder ein separates Buchungssystem.
Lohnt sich ein CRM bei unter 100 Kunden?
Es hängt an der Zykluslänge, nicht an der Kundenzahl. Bei Projekten, die über Wochen entschieden werden, zahlt sich eine Pipeline schon bei zwanzig offenen Anfragen aus. Bei Laufkundschaft mit Sofortabschluss reicht lange eine gepflegte Kontaktliste, wie in der Einordnung zum Pipeline-Management beschrieben.





