meetergo
CRM für kleine Unternehmen: Kontakte, Pipeline und Aufgaben in einem System

CRM für kleine Unternehmen: 6 Systeme im Vergleich 2026

|15 Min. Lesezeit
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki ist CEO und Gründer von meetergo.com und treibt Innovationen im DSGVO-konformen Terminmanagement voran. Als Experte für SaaS, Vertrieb und Digitalisierung ist er regelmäßig in Podcasts zu Gast.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei drei Nutzern kosten die sechs Systeme zwischen 0 € (Zoho CRM Free) und 258 € (weclapp) pro Monat. Der günstigste Bezahltarif ist CentralStationCRM mit 24 € pauschal für die Firma; meetergo ist die integrierte Wahl, wenn Termine der erste Kundenkontakt sind.
  • Pauschaltarife schlagen Platzlizenzen, sobald ein vierter Kollege dazukommt. CentralStationCRM rechnet pro Firma ab, HubSpot, Pipedrive, Zoho und weclapp pro Nutzer. Der Unterschied wächst mit jedem neuen Mitarbeiter.
  • Die meisten kleinen Betriebe brauchen keine Vertriebs-Pipeline, sondern eine Kundenliste mit Auftragshistorie. Genau daran scheitern Einführungen: Das System kann mehr, als der Betrieb je nutzt.
  • Serverstandort und Konzernsitz sind zwei verschiedene Fragen. Ein EU-Rechenzentrum schützt nicht vor US-Zugriffsrechten, wenn der Mutterkonzern in den USA sitzt; für Praxen und Kanzleien ist das das Ausschlusskriterium Nummer eins.

Ein CRM für kleine Unternehmen scheitert selten an fehlenden Funktionen, sondern daran, dass niemand es pflegt, weil die Einrichtung Tage kostet und die Hälfte der Felder leer bleibt. Dieser Vergleich rechnet für sechs Systeme die realen Monatskosten bei drei und fünf Nutzern aus und ordnet jedes einem Betriebstyp zu. Wer einen breiteren Marktüberblick über alle Größenklassen sucht, findet ihn im CRM Software Vergleich mit 15 Systemen.

Die sechs Systeme im Überblick

Die Tabelle zeigt Einstiegspreis, Abrechnungsmodell und Serverstandort im Schnellvergleich; die Detailabschnitte darunter rechnen die Kosten auf reale Teamgrößen um.

Systemmeetergo
Einstiegspreis0 € (Free), Suite 29,90 €/Nutzer/Monat
Abrechnungpro Nutzer
ServerstandortFrankfurt
Passt zuBetriebe, bei denen Termine der erste Kundenkontakt sind
SystemHubSpot CRM
Einstiegspreis0 € (bis 2 Nutzer), Starter ab 7 €/Lizenz/Monat
Abrechnungpro Lizenz
ServerstandortEU-Option, US-Konzern
Passt zuWachstumsorientierte Teams mit Marketing-Ambitionen
SystemPipedrive
Einstiegspreis14 €/Platz/Monat
Abrechnungpro Platz
ServerstandortEU, US-Investorenstruktur
Passt zuKlassischer Außendienst mit langen Verkaufszyklen
SystemZoho CRM
Einstiegspreis0 € (bis 3 Nutzer), Standard 14 €/Nutzer/Monat
Abrechnungpro Nutzer
Serverstandortmehrere Regionen
Passt zuPreisbewusste Teams, die Konfiguration nicht scheuen
SystemCentralStationCRM
Einstiegspreis0 € (bis 3 Nutzer, 200 Kontakte), Team 24 €/Monat
Abrechnungpro Firma
ServerstandortDeutschland
Passt zuKleine Teams, die eine gepflegte Kundenliste wollen
Systemweclapp
EinstiegspreisERP Starter 39 €/Nutzer/Monat
Abrechnungpro Nutzer
ServerstandortDeutschland
Passt zuHandel und Dienstleister, die Warenwirtschaft mitdenken

Alle Preise geprüft am 07.08.2026, jeweils bei Jahreszahlung.

Worauf kleine Unternehmen bei der CRM-Auswahl achten sollten

Die Auswahlkriterien für einen Fünf-Personen-Betrieb sind andere als für ein Vertriebsteam mit dreißig Leuten. Drei davon werden in den üblichen Listen fast nie sauber behandelt.

Erstens: das Abrechnungsmodell, nicht der Listenpreis. Ein System für 14 € pro Platz kostet bei drei Nutzern 42 € und bei acht Nutzern 112 €. Ein Pauschaltarif für 24 € kostet in beiden Fällen 24 €. Kleine Betriebe wachsen sprunghaft, oft um zwei bis drei Personen auf einmal, und genau da kippt die Rechnung.

Zweitens: der ehrliche Funktionsbedarf. In einem Reddit-Thread eines Dreipersonenbetriebs beschreibt der Inhaber genau die typische Sackgasse: HubSpot fühle sich nach Upselling an, Pipedrive nach zu viel Vertriebsmechanik, Zoho nach Funktionsballast. Ein anderer Handwerksbetrieb bringt es in einem Kommentar darunter auf den Punkt: Für drei Leute brauche man keine Verkaufs-Pipeline, sondern eine Kundenliste mit Auftragshistorie. Wer das vorher klärt, spart sich zwei gescheiterte Einführungen.

Drittens: die Trennung von Serverstandort und Konzernsitz. Ein Anbieter kann in Frankfurt hosten und trotzdem einer US-Muttergesellschaft gehören, die dem CLOUD Act unterliegt. Für einen Onlineshop ist das meist verkraftbar. Für eine Steuerkanzlei, eine Praxis oder einen Dienstleister mit öffentlichen Auftraggebern ist es das erste Kriterium, nicht das letzte. Wer diesen Rahmen für den gesamten Software-Stack durchdenken will, findet die Systematik in der Übersicht zur DSGVO-konformen Software-Suite.

meetergo

meetergo ist eine in Köln gebaute Software-Suite mit eigenem CRM, die Termin, Meeting, Angebot, Unterschrift und Deal in einem System hält. Der Unterschied zu reinen CRM-Anbietern liegt darin, wo ein Datensatz entsteht: Bucht ein Interessent über die Buchungsseite einen Termin, legt das System Kontakt und Deal automatisch an. Für kleine Betriebe, bei denen der Erstkontakt fast immer ein Termin oder ein Formular ist, verschwindet damit genau der Pflegeaufwand, an dem CRM-Einführungen sonst sterben.

Kernfunktionen

Visuelle Deal-Pipeline

Ein Kanban-Board mit anpassbaren Phasen, Farben und Gewinnwahrscheinlichkeiten, auf dem Deals per Drag-and-drop wandern. Zehn Deals sind in jedem Tarif enthalten, auch im kostenlosen, was für einen Soloselbstständigen mit langen Zyklen bereits reicht.

meetergo Sales-CRM Kanban-Board mit Deal-Karten und Pipeline-Phasen

Kontakte mit Terminhistorie

Vollständige Kontaktprofile mit Firmenverknüpfung, eigenen Feldern und der kompletten Terminhistorie am Datensatz. Das ist die Funktion, die dem eingangs zitierten Handwerksbetrieb fehlt: eine Kundenliste, an der man sieht, wann zuletzt was passiert ist, ohne eine Vertriebslogik darüberlegen zu müssen.

Automatische Deal-Anlage aus Buchungen

Termine aus der Buchungsseite, aus Formularen oder aus dem Lead-Capture-Modus landen als Deal in der Pipeline, samt der Antworten, die der Interessent im Buchungsformular gegeben hat. Wie stark das die Abschlussquote bewegt, hängt vor allem an der Reaktionszeit, dazu die Datenlage in der Auswertung zur Lead Response Time.

Aufgaben und automatisierte Nachfassaktionen

Follow-up-Aufgaben lassen sich an Deals hängen, Erinnerungen per E-Mail und SMS laufen automatisch raus. meetergo beziffert die Wirkung auf Terminausfälle mit bis zu 90 Prozent weniger No-Shows, die Mechanik dahinter ist in der Anleitung zum Senken der No-Show-Rate beschrieben.

Preise

TarifFree
Preis0 € (inkl. CRM mit 10 Deals)
TarifLight
Preis9,90 €/Nutzer/Monat
TarifSuite (jährlich / monatlich)
Preis29,90 € / 34,90 € pro Nutzer/Monat
TarifPremium (jährlich / monatlich)
Preis49,90 € / 59,90 € pro Nutzer/Monat
meetergo Preisseite mit den Tarifen Free, Light, Suite und Premium

Der Suite-Tarif enthält alle Apps außer WhatsApp Business, also neben dem CRM auch Terminplanung, Videokonferenz, E-Signatur, Formulare und Dokumente. Die vollständige Aufstellung steht auf der Preisübersicht.

Wo meetergo stark ist

  • Das CRM ist bereits im kostenlosen Tarif enthalten, nicht als Add-on nachgelagert
  • Kontakte und Deals entstehen automatisch aus Terminen und Formularen
  • Server in Frankfurt, Betreibergesellschaft in Deutschland, keine US-Muttergesellschaft
  • 90+ Integrationen unter anderem zu HubSpot, Pipedrive, Zapier, Make und Aircall, dazu eine dokumentierte REST-API
  • Ein Abo statt getrennter Verträge für Terminplaner, Videotool, Signatur und CRM

Wo meetergo an Grenzen stößt

  • Keine Warenwirtschaft, keine Lagerhaltung, keine Buchhaltungstiefe eines ERP
  • Prognose- und Forecasting-Berichte sind schlanker als bei reinen Vertriebs-CRM
  • Über 10 Deals hinaus braucht es den Suite-Tarif, der Free-Tarif ist für Pipeline-Arbeit im Team zu eng

Was Nutzer sagen

Auf OMR steht meetergo bei 4,8 von 5 Punkten aus 62 Bewertungen. In den Referenzen auf der Vertriebsseite berichtet Florian Korn von Florian KORN Computer, dass die Automatisierung etwa einen Arbeitstag pro Woche freiräumt; Frederik Wegner von konfidal nennt das DSGVO-konforme Hosting in Deutschland als ausschlaggebendes Auswahlkriterium.

meetergo Bewertungsprofil mit Gesamtnote und Nutzerkommentaren

Am besten für: Betriebe, bei denen der Kunde mit einem Termin oder Formular beginnt und Angebot, Signatur und Deal im selben System weiterlaufen sollen.

HubSpot CRM

HubSpot ist eine Marketing- und Vertriebsplattform, deren CRM-Kern kostenlos nutzbar ist und die von dort in Richtung Marketing-Automation, Service-Desk und Content-Management wächst. Für kleine Betriebe ist genau dieses Wachstum das Problem: Der Sprung vom Starter- auf den Professional-Tarif ist kein gradueller Schritt, sondern eine Größenordnung, dazu kommt eine verpflichtende Onboarding-Gebühr. Die kostenlose Version endet zudem bei zwei Nutzern, was einen Dreipersonenbetrieb sofort in den bezahlten Tarif zwingt.

Preise

TarifKostenlose Version
Preis0 €/Monat, bis 2 Nutzer
TarifStarter (Jahreszahlung, Aktionspreis / Listenpreis)
Preis7 € / 20 € pro Lizenz/Monat
TarifSales Hub Professional (jährlich / monatlich)
Preis90 € / 100 € pro Lizenz/Monat
TarifOnboarding Professional (einmalig, verpflichtend)
Preisab 1.470 €

Preise geprüft am 07.08.2026.

Wo HubSpot stark ist

  • Der kostenlose CRM-Kern ist funktional ungewöhnlich vollständig, und der Starter-Tarif ist mit 7 € pro Lizenz im Aktionspreis günstig zu testen
  • Marketing-, Vertriebs- und Service-Daten liegen in einem Datenmodell, spätere Ausbaustufen brauchen keinen Systemwechsel
  • Sehr großer Marktplatz an Erweiterungen; im Reddit-Kostenthread wird HubSpot mehrfach als die günstigere Salesforce-Alternative genannt

Wo HubSpot an Grenzen stößt

  • Die kostenlose Version endet bei zwei Nutzern
  • Der Preissprung auf Professional ist für Betriebe unter zehn Personen kaum darstellbar, und das verpflichtende Onboarding-Paket kommt als Einmalkosten obendrauf
  • Terminbuchung mit Deal-Anlage gibt es nur in Ansätzen, E-Signaturen fehlen, Zahlungen mit Anzahlung sind nicht Teil des CRM

Was Nutzer sagen

In einem Thread über aus dem Ruder gelaufene CRM-Kosten wird HubSpot mehrfach als günstigere Alternative zu Salesforce empfohlen, allerdings mit Einschränkung: Ein Kommentator hält die Preisgestaltung im Kleinkundensegment inzwischen für aus dem Rahmen gefallen. Im Auswahlthread des Dreipersonenbetriebs nennt ein Antwortender HubSpot schlicht überfordernd für die meisten. Wer die Terminbuchung getrennt betrachtet, findet die Optionen unter HubSpot Meetings Alternativen.

Am besten für: wachstumsorientierte Teams, die CRM und E-Mail-Marketing von Anfang an zusammen denken und den Professional-Sprung samt Onboarding-Gebühr einkalkulieren.

Pipedrive

Pipedrive ist ein Vertriebs-CRM, das die Pipeline zum zentralen Bedienelement macht: Jeder Deal ist eine Karte, jede Karte hat eine nächste Aktivität, und der Tarif steuert, wie viel Automatisierung darüberliegt. Das trägt gut, solange es tatsächlich einen mehrstufigen Verkaufsprozess gibt. Eine dauerhaft kostenlose Version existiert nicht, und weil die günstigste Stufe Automatisierungen weitgehend außen vor lässt, landen viele Betriebe faktisch bei 39 € pro Platz.

Preise

TarifLite
Preis pro Platz/Monat (jährlich)14 €
TarifGrowth
Preis pro Platz/Monat (jährlich)39 €
TarifPremium
Preis pro Platz/Monat (jährlich)59 €
TarifUltimate
Preis pro Platz/Monat (jährlich)79 €

Preise geprüft am 07.08.2026. Testphase: 14 Tage, ohne Kreditkarte.

Wo Pipedrive stark ist

  • Die Pipeline-Bedienung ist nach einer halben Stunde verstanden, jeder Deal ist eine Karte mit klar definierter nächster Aktivität
  • Die aktivitätsbasierte Arbeitsweise hält Deals in Bewegung, weil das System offene Aufgaben statt statischer Listen in den Vordergrund stellt
  • Klare Tarifstufen von 14 € bis 79 € pro Platz ohne verpflichtende Onboarding-Pakete, mit 14 Tagen Test ohne Kreditkarte

Wo Pipedrive an Grenzen stößt

  • Kein kostenloser Tarif, nur eine Testphase
  • Automatisierungen erst ab Growth, also ab 39 € pro Platz
  • Videokonferenzen setzen ein separates Zoom- oder Teams-Abo voraus, E-Signaturen sind an die höheren Tarife gebunden, Zahlungen mit Anzahlung fehlen
  • Für reine Bestandskundenpflege ohne Verkaufszyklus zu vertriebslastig

Was Nutzer sagen

Im Auswahlthread des Dreipersonenbetriebs wird Pipedrive vom Inhaber selbst als zu vertriebsorientiert für Stammkundengeschäft eingeordnet, und ein Handwerker bestätigt das mit dem Hinweis, für drei Leute brauche es keine Sales-Pipeline. Die Preisentwicklung über die Tarifstufen ist in der Kostenaufstellung zu Pipedrive im Detail aufgeschlüsselt.

Nutzerbewertung zu Pipedrive mit Kommentar zur Pipeline-Bedienung

Am besten für: klassischen B2B-Außendienst mit mehrstufigem Verkaufsprozess, der eine disziplinierte Pipeline wichtiger findet als Zusatzmodule.

Zoho CRM

Zoho CRM ist der CRM-Baustein einer sehr breiten Business-Suite und der Preisführer im Vergleichsfeld: Bis zu drei Nutzer sind dauerhaft kostenlos, die erste bezahlte Stufe liegt bei 14 € pro Nutzer und Monat. Der Preis wird über Konfigurationsaufwand erkauft, und ein europäisches Rechenzentrum ist eine Regionsentscheidung, keine Eigenschaft des Konzerns.

Preise

TarifFree (bis 3 Nutzer)
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)0 €
TarifStandard
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)14 € / 20 €
TarifProfessional
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)23 € / 35 €
TarifEnterprise
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)40 € / 50 €
TarifUltimate
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)52 € / 65 €

Preise geprüft am 06.08.2026.

Wo Zoho stark ist

  • Dauerhaft kostenlos bis drei Nutzer, damit startet ein Kleinstteam ohne Testphasen-Druck und ohne Zahlungsdaten
  • Niedrigster Listenpreis der bezahlten Systeme im Vergleich: Der Standard-Tarif kostet bei Jahreszahlung 14 € pro Nutzer und Monat
  • Sehr weit konfigurierbar, wenn jemand die Zeit investiert; im Reddit-Kostenthread wird genau dieses Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt

Wo Zoho an Grenzen stößt

  • Funktionsumfang, den kleine Betriebe nach eigener Aussage nicht ausschöpfen
  • Aufpreis bei monatlicher Zahlung von bis zu 52 Prozent; der KI-Assistent Zia startet erst ab Enterprise, also ab 40 € pro Nutzer
  • Videokonferenz, E-Signatur und Terminbuchung mit automatischer Deal-Anlage liegen in getrennten Zoho-Produkten mit eigenen Lizenzen

Was Nutzer sagen

Die Einschätzungen gehen weit auseinander. Im Kostenthread nennt ein Nutzer Zoho ein bemerkenswertes Preis-Leistungs-Verhältnis, während im Auswahlthread des Dreipersonenbetriebs sowohl der Inhaber als auch ein Antwortender Zoho wegen Funktionsballast aussortieren. Das passt zum Muster: Wer konfigurieren will, bekommt viel für wenig Geld; wer sofort loslegen will, verliert Zeit.

Am besten für: preisbewusste Teams bis drei Nutzer, die Konfigurationsaufwand nicht scheuen und mit 0 € starten wollen.

CentralStationCRM

CentralStationCRM ist ein in Köln entwickeltes CRM, das bewusst wenig kann und dafür pro Firma abrechnet statt pro Platz. Kundendaten und Anhänge liegen nach Anbieterangabe in der Bundesrepublik, das Produkt zielt auf Teams, die eine gepflegte Kundenliste mit Notizen, Aufgaben und Historie wollen. Die Kontaktgrenzen der Tarife sind hart, im Team-Tarif bei 3.000 Kontakten.

Preise

TarifStarter (3 Nutzer, 200 Kontakte)
Preiskostenlos
TarifTeam (3 Nutzer, 3.000 Kontakte)
Preis24 €/Monat
TarifSmall Office (10 Nutzer, 10.000 Kontakte)
Preis75 €/Monat
TarifBusiness (20 Nutzer, 20.000 Kontakte)
Preis149 €/Monat
TarifEnterprise (40 Nutzer, 40.000 Kontakte)
Preis289 €/Monat

Preise geprüft am 07.08.2026. Testphase: 30 Tage ohne Angabe von Zahlungsdaten.

Wo CentralStationCRM stark ist

  • Abrechnung pro Firma statt pro Platz: Der Team-Tarif kostet 24 € pauschal, egal wie die drei Plätze besetzt sind
  • Speicherung der Kundendaten und Anhänge nach Anbieterangabe in Deutschland, ohne US-Muttergesellschaft dahinter
  • Einrichtungsaufwand liegt bei Stunden, nicht Tagen, und die Testphase läuft 30 Tage ohne Angabe von Zahlungsdaten

Wo CentralStationCRM an Grenzen stößt

  • Kontaktobergrenzen pro Tarif, die bei wachsenden Adressbeständen greifen
  • Zwischen 3 und 10 Nutzern gibt es keine Zwischenstufe, der Sprung geht von 24 € auf 75 €
  • Kein eigener Terminplaner, keine Videokonferenz, keine Signatur, keine Zahlungsabwicklung, kein Formularbaukasten

Was Nutzer sagen

Auf OMR Reviews steht CentralStationCRM bei 4,8 von 5 Punkten aus 114 Bewertungen (abgerufen am 07.08.2026). Frank, Geschäftsführer der IAG Teströ GmbH, hebt in seiner Bewertung den Support hervor: Das Team helfe "schnell und pragmatisch, wie man es bei einer so günstigen Software niemals erwarten würde". In den durchsuchten Reddit-Threads taucht der Anbieter dagegen nicht auf, was bei einem bewusst kleinen deutschen Produkt erwartbar ist; die 30-tägige Testphase ersetzt hier die Foren-Recherche.

Am besten für: kleine Teams mit Stammkundengeschäft, die eine gepflegte Kundenliste statt einer Vertriebs-Pipeline brauchen.

weclapp

weclapp ist ein deutsches Cloud-ERP, dessen CRM-Modul Teil eines größeren Pakets aus Warenwirtschaft, Buchhaltung, Projekt- und Lagerverwaltung ist. Für Handels- und Dienstleistungsbetriebe, die ohnehin Angebote, Rechnungen und Bestände in einem System führen wollen, ist das die stimmigere Klammer als ein reines CRM. Der Haken für kleine Betriebe: Das CRM-Modul steckt nicht im günstigsten Paket, sondern erst ab ERP Dienstleistung.

Preise

TarifERP Starter (ohne CRM-Modul)
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)nur monatlich, 39 €
TarifERP Dienstleistung (inkl. CRM)
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)86 € / 95 €
TarifERP Handel
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)163 € / 179 €
TarifAdd-ons (Vertragsmanagement, Helpdesk, POS)
Preis pro Nutzer/Monat (jährlich / monatlich)je ab 55 €/Monat

Preise geprüft am 07.08.2026.

Wo weclapp stark ist

  • CRM, Warenwirtschaft und Buchhaltung arbeiten auf einem Datenbestand, vom Lead über das Angebot bis zu Auftrag und Rechnung
  • Deutscher Anbieter mit deutschem Hosting und ohne US-Muttergesellschaft
  • Branchenzuschnitte für Handel, E-Commerce und Beratung, dazu Add-ons für Vertragsmanagement, Helpdesk und Kassensystem

Wo weclapp an Grenzen stößt

  • Das CRM-Modul ist erst ab 86 € pro Nutzer und Monat enthalten
  • Der günstige Starter-Tarif ist nur monatlich buchbar und lässt sich nicht mit anderen Paketen kombinieren
  • Terminbuchung mit automatischer Deal-Anlage, Videokonferenz, E-Signatur und Kundenportale gehören nicht zum Umfang
  • Für Betriebe ohne Warenwirtschaftsbedarf ist der Funktionsumfang deutlich zu groß

Was Nutzer sagen

weclapp führt die deutschsprachige Bestenliste bei OMR im Segment kleiner und mittlerer Unternehmen an und steht dort bei 4,4 von 5 Punkten aus 300 Bewertungen (abgerufen am 07.08.2026). Simon von YFood Labs beschreibt in seiner OMR-Bewertung den "durchgängigen Prozess vom Lead im CRM über das Angebot bis hin zu Auftrag und Rechnung" als Stärke, sieht aber Grenzen bei Anpassungen jenseits der Standardkonfiguration.

Am besten für: Handels- und Dienstleistungsbetriebe, die Warenwirtschaft und Buchhaltung ohnehin im selben System führen müssen.

Was ein CRM für 3 und 5 Nutzer wirklich kostet

Die Listenpreise sagen wenig, solange sie nicht auf eine echte Teamgröße gerechnet sind. Die folgende Tabelle zeigt die Monatskosten bei Jahreszahlung für den jeweils kleinsten Tarif, in dem CRM-Funktionen für das gesamte Team nutzbar sind.

SystemZoho CRM (Free / Standard)
3 Nutzer0 €
5 Nutzer70 €
SystemCentralStationCRM (Team / Small Office)
3 Nutzer24 €
5 Nutzer75 €
SystemHubSpot Starter (Aktionspreis / Listenpreis)
3 Nutzer21 € / 60 €
5 Nutzer35 € / 100 €
SystemPipedrive Lite
3 Nutzer42 €
5 Nutzer70 €
SystemPipedrive Growth
3 Nutzer117 €
5 Nutzer195 €
Systemmeetergo Suite
3 Nutzer89,70 €
5 Nutzer149,50 €
Systemweclapp ERP Dienstleistung
3 Nutzer258 €
5 Nutzer430 €

Zwischen dem günstigsten und dem teuersten System liegt beim Fünf-Personen-Betrieb der Faktor sechs, ohne dass der Kernnutzen sechsmal größer wäre. Pauschal pro Firma rechnet in diesem Feld nur CentralStationCRM ab; bei allen anderen Systemen wächst die Rechnung mit jedem zusätzlichen Platz. Die Rechnung kippt außerdem, sobald man mitzählt, was das CRM ersetzt. Wer neben dem CRM noch Terminplaner, Videotool und Signatursoftware bezahlt, landet schnell bei drei zusätzlichen Abos, und dann ist ein Suite-Preis nicht mehr der teure Posten, sondern der günstige. Für Betriebe, die getrennte Tools führen wollen, lohnt vorher ein Blick auf die CRM-Integrationen.

Jetzt meetergo kostenlos testen

Welches CRM passt zu welchem Betrieb?

Handwerk und Dienstleistung mit Stammkunden. Der Bedarf ist eine Kundenliste mit Auftragshistorie und Notizen, keine Vertriebsmechanik. CentralStationCRM trifft das am genauesten, Zoho im Free-Tarif ist die kostenlose Variante davon. Weitere Bausteine für diesen Betriebstyp stehen auf der Seite für Dienstleister.

Beratung, Agentur, Kanzlei mit Erstgesprächen. Hier entsteht jeder Kunde aus einem Termin, und genau dort sollte der Datensatz anfangen. Ein System mit integrierter Buchung und automatischer Deal-Anlage spart den Nacherfassungsschritt nach jedem Erstgespräch.

Klassischer B2B-Außendienst mit mehrstufigem Verkauf. Pipedrive ist dafür gebaut, ab dem Growth-Tarif auch mit Automatisierungen. Wie sich die Terminvereinbarung darin automatisieren lässt, beschreibt der Leitfaden zu B2B-Vertriebsterminen.

Wachstum mit Marketing-Ambitionen. HubSpot lohnt sich, wenn E-Mail-Marketing, Landingpages und CRM wirklich zusammenspielen sollen. Die Onboarding-Gebühr des Professional-Tarifs sollte vorher eingeplant sein, nicht nachträglich entdeckt.

Handel mit Lager und Warenwirtschaft. weclapp ist hier die einzige sinnvolle Wahl im Feld, weil ein reines CRM den eigentlichen Engpass nicht anfasst.

Betriebe mit besonders sensiblen Daten. Praxen und Kanzleien sollten den Konzernsitz prüfen, nicht nur den Serverstandort. Systeme deutscher Anbieter ohne US-Muttergesellschaft nehmen diese Diskussion aus dem Auswahlprozess heraus.

Wer parallel zur CRM-Frage die Terminbuchung neu aufsetzt, findet die Systeme mit beiden Bausteinen im Vergleich der CRM-Systeme mit Terminplanung.

CRM + Terminplanung in einem

Schluss mit Tool-Chaos. Terminbuchung trifft Sales Pipeline.

Kanban-Pipelines inklusive.35% mehr Conversions.10 Stunden pro Woche sparen.
CRM kostenlos testen

Häufige Fragen zu CRM für kleine Unternehmen

Ab wann braucht ein kleines Unternehmen ein CRM?

Der übliche Auslöser ist nicht die Mitarbeiterzahl, sondern der Moment, in dem eine zweite Person Kundeninformationen braucht, die nur eine erste Person hat. Bei Soloselbstständigen reicht eine Tabelle oft lange. Sobald jemand vertreten werden muss, urlaubsbedingt oder krankheitsbedingt, wird die fehlende gemeinsame Historie teuer.

Was kostet ein CRM für 3 Mitarbeiter?

Zwischen 0 € und rund 258 € pro Monat, je nach System. Zoho CRM ist bis drei Nutzer kostenlos, CentralStationCRM kostet im Team-Tarif 24 € pauschal für die Firma, Pipedrive liegt bei 42 € für drei Plätze im Lite-Tarif. Systeme mit ERP-Anteil wie weclapp beginnen deutlich höher, decken dafür Warenwirtschaft mit ab.

Gibt es ein kostenloses CRM für kleine Unternehmen?

Ja, mehrere. Zoho CRM ist bis drei Nutzer dauerhaft kostenlos, HubSpot bis zwei Nutzer, CentralStationCRM bis drei Nutzer und 200 Kontakte, meetergo enthält im Free-Tarif ein CRM mit zehn Deals. Die Grenzen liegen jeweils bei Nutzerzahl, Kontaktzahl oder Deal-Zahl, nicht bei der Laufzeit. Wer stattdessen selbst bauen will, findet die Abwägung in der Anleitung zum CRM selbst erstellen.

Welches CRM ist DSGVO-konform?

Alle hier verglichenen Anbieter bieten eine DSGVO-konforme Verarbeitung an, inklusive Auftragsverarbeitungsvertrag. Der Unterschied liegt in der Rechtsstruktur dahinter: Bei Anbietern mit US-Muttergesellschaft bleibt eine Zugriffsdiskussion über den CLOUD Act bestehen, auch wenn die Daten in einem EU-Rechenzentrum liegen. Deutsche Anbieter ohne US-Konzernmutter, in diesem Vergleich meetergo, CentralStationCRM und weclapp, haben diese Ebene nicht.

Excel oder CRM: Wann lohnt sich der Wechsel?

Der Wechsel lohnt, sobald zwei Bedingungen zusammenkommen: mehrere Personen greifen auf dieselben Kundendaten zu, und es gibt wiederkehrende Nachfassaktionen mit Terminbezug. Solange nur eine Person Kontakte pflegt und Termine im Kopf hat, ist eine Tabelle schneller. Sobald Termine, Angebote und Zuständigkeiten auseinanderlaufen, kostet die Tabelle mehr Zeit, als das CRM Einrichtung kostet.

Wie lange dauert die Einführung?

Bei den schlanken Systemen im Vergleich sind Import der Kontakte, Anlegen der Pipeline-Phasen und erste Nutzung an einem Vormittag machbar. Systeme mit ERP-Anteil oder tiefer Konfigurierbarkeit brauchen realistisch mehrere Tage bis Wochen, oft mit externer Begleitung. Diese Zeit gehört in die Kostenrechnung, nicht nur der Abopreis.

Was ist der Unterschied zwischen CRM und ERP?

Ein CRM verwaltet die Kundenbeziehung: Kontakte, Chancen, Aktivitäten, Historie. Ein ERP verwaltet die Ressourcen des Betriebs: Artikel, Bestände, Aufträge, Buchhaltung, Personal. weclapp ist in diesem Vergleich das einzige ERP, alle anderen sind CRM. Kleine Dienstleister ohne Lagerhaltung brauchen in aller Regel kein ERP.

Wer die CRM-Auswahl mit der Terminbuchung und der Angebotserstellung in einem Zug lösen will, kann den Free-Tarif von meetergo ohne Kreditkarte starten und den Datenfluss vom ersten Termin bis zum Deal an einem echten Fall durchspielen.

DSGVO-konform. Auf EU-Servern gehostet.

Terminplanung zuerst. Nur die Apps dazu, die du brauchst.

Starte mit Terminplanung. Formulare, Video, CRM und KI-Notizen aktivierst du nur, wenn sie in deinen Ablauf passen.

Keine Kreditkarte nötig. Jederzeit kündbar.