meetergo
Vergleich von sieben Brevo Alternativen mit Einstiegspreis, Abrechnungsmodell und Firmensitz

Brevo Alternative: 7 Tools mit geprüften Preisen (2026)

|15 Min. Lesezeit
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki ist CEO und Gründer von meetergo.com und treibt Innovationen im DSGVO-konformen Terminmanagement voran. Als Experte für SaaS, Vertrieb und Digitalisierung ist er regelmäßig in Podcasts zu Gast.

Im Subreddit r/Emailmarketing beschreibt jemand die Lage: Brevo Starter, Deckel bei 5.000 Automatisierungs-Kontakten, nächster Schritt rund 500 Dollar im Jahr. Gebraucht wird davon ein Anmeldeformular mit Gutschein.

Kurzfassung: meetergo ersetzt alles vor dem Versand, rapidmail und CleverReach den Versand selbst, ActiveCampaign die Automation. Brevo ist ein Bündel, kein Newsletter-Tool.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Frage ist nicht "welches Tool", sondern "welcher Teil". Brevo verkauft Versand und Vertrieb getrennt: Stört der Versandpreis, brauchst du ein Newsletter-Tool, stört das Sales-Paket, ein CRM.
  • Der Einstiegspreis sagt nicht, was du zahlst. Brevo rechnet nach Volumen, CleverReach nach Empfängern, ActiveCampaign und Mailchimp nach Kontakten.
  • rapidmail und CleverReach lösen den Datenschutz, nicht die Kosten. Beide hosten in Deutschland, rechnen aber nach Listengröße ab.
  • meetergo ersetzt Brevos Newsletter-Versand nicht. Es ersetzt CRM, Formulare, Terminbuchung, Live-Chat und WhatsApp Business.
  • Ein Wechsel lohnt sich nicht immer. Ein Kommentar dort rät, zuerst die Liste aufzuräumen: der billigste Hebel.

Brevo selbst ist kein schlechtes Produkt: 4,5 von 5 Sternen aus 450 Bewertungen bei OMR Reviews (geprüft am 21.08.2026), gelobt werden Editor, Support und die DSGVO-Lage. Der Anbieter sitzt in Paris, das Schrems-II-Thema stellt sich hier gar nicht.

Der Wechselgrund ist ein anderer. Brevos Tarife bündeln Versandvolumen und Vertriebsplätze in einer Zahl. Sobald einer der beiden Posten wächst, wächst die Rechnung, auch wenn der andere gleich bleibt. Wer nur einen Teil des Bündels ersetzt, zahlt für den Rest weiter.

Die 7 Brevo-Alternativen im Vergleich

Toolmeetergo
Ersetzt bei BrevoCRM, Formulare, Termine, Chat, WhatsApp
Einstiegspreis0 € / ab 9,90 €
Abgerechnet nachNutzer
SitzKöln
Toolrapidmail
Ersetzt bei BrevoNewsletter-Versand
Einstiegspreisab 15,00 €
Abgerechnet nachKontakten
SitzFreiburg
ToolCleverReach
Ersetzt bei BrevoNewsletter-Versand, Automationen
Einstiegspreis0 € / ab 15,00 €
Abgerechnet nachEmpfängern
SitzRastede
ToolActiveCampaign
Ersetzt bei BrevoAutomationen, CRM light
Einstiegspreisab 15,00 €
Abgerechnet nachKontakten
SitzUSA
ToolMailchimp
Ersetzt bei BrevoNewsletter-Versand, Kampagnen
Einstiegspreis0 € / ab 11,49 €
Abgerechnet nachKontakten
SitzUSA
ToolMailjet
Ersetzt bei BrevoTransaktions- und Kampagnenversand
Einstiegspreis0 $ / ab 9 $
Abgerechnet nachE-Mail-Volumen
SitzParis
ToolBitrix24
Ersetzt bei BrevoCRM, Chat, Aufgaben
Einstiegspreis0 € / ab 49 €
Abgerechnet nachNutzerpaketen
SitzKalifornien

Preise geprüft am 21.08.2026, außer CleverReach (31.07.2026), Mailchimp (31.07.2026) und ActiveCampaign (04.08.2026). Alle Angaben gelten für die jeweils kleinste Stufe und ohne Mehrwertsteuer.

1. meetergo: Welchen Teil von Brevo ersetzt es?

meetergo ersetzt bei Brevo alles außer dem Newsletter-Versand: CRM, Formulare, Terminbuchung, Live-Chat und WhatsApp Business. Die Kölner Plattform bündelt 15 Apps in einem Vertrag und rechnet pro Nutzer ab, nicht pro Kontakt und nicht pro versendeter E-Mail. Deine Datenbank darf also wachsen, ohne dass sich der Preis bewegt. Wer Brevo ausschließlich als Versanddienstleister nutzt, ist hier falsch.

Wichtigste Funktionen

Sales-CRM mit Terminbuchung im selben Datensatz

Jede Buchung, jedes Formular und jeder Chat landet als Kontakt in einer Kanban-Pipeline, ohne Zwischenschritt und ohne zweites Abo. Deals lassen sich per Drag-and-drop durch die Phasen ziehen, und der Termin hängt am Kontakt statt in einem separaten Kalendertool.

meetergo Sales-CRM als Kanban-Board mit Deal-Karten in mehreren Pipeline-Phasen

Formulare, die direkt in die Buchung führen

Das Formular fragt zuerst die Qualifizierungsdaten ab und zeigt danach die Verfügbarkeit an, statt umgekehrt. Damit fällt die klassische Lücke weg, in der ein Lead das Formular ausfüllt und danach nie einen Termin bucht.

WhatsApp Business als eigener Kanal

Bestätigungen, Erinnerungen und Rückfragen laufen über die offizielle WhatsApp Business API mit derselben Kontakthistorie wie E-Mail und Chat. WhatsApp steckt im Premium-Tarif, nicht in Suite.

Ablauf einer Terminbuchung mit Bestätigung per WhatsApp und Erinnerung 24 Stunden vor dem Termin

Mira, der KI-Teil über allen Apps

Mira fasst Gespräche zusammen, legt Aufgaben am Kontakt an und übernimmt die Terminabstimmung per E-Mail. Die Modelle laufen laut Mira-Produktseite bei europäischen Anbietern, ohne Training auf deinen Daten.

KI-Zusammenfassung eines Gesprächs mit automatisch erzeugten Aufgaben direkt am Kontakt

Was kostet meetergo?

meetergo kostet 0 € im Free-Tarif und zwischen 9,90 € und 49,90 € pro Nutzer und Monat in den bezahlten Stufen.

TarifFree
Preis pro Nutzer und Monat0 € (alle 15 Apps mit Startlimits)
TarifLight
Preis pro Nutzer und Monat9,90 €
TarifSuite
Preis pro Nutzer und Monat29,90 € (regulär 34,90 €)
TarifPremium
Preis pro Nutzer und Monat49,90 € (inklusive WhatsApp Business)
TarifEnterprise
Preis pro Nutzer und Monatauf Anfrage

Geprüft am 21.08.2026 auf der deutschen Preisseite, Jahreszahlung, zuzüglich Mehrwertsteuer. Free ist dauerhaft kostenlos und enthält alle Apps mit Startlimits, nicht eine App zur Auswahl.

Wo meetergo stark ist

  • Preis unabhängig von der Listengröße. 20.000 Kontakte kosten dasselbe wie 200. Die Abrechnung pro Nutzer gehört zu meetergo, nicht zur Kontaktzahl.
  • Über 90 Integrationen laut Integrationsverzeichnis, darunter HubSpot, Pipedrive, Zapier, Make und Aircall, dazu eine dokumentierte REST-API und Webhooks in jedem bezahlten Tarif.
  • Kein US-Mutterkonzern. Betrieb und Rechtsträger liegen in Deutschland, die Daten bleiben unter EU-Recht.
  • Ein Vertrag statt fünf. Formular, Termin, CRM, Chat und E-Signatur kommen aus derselben Oberfläche.

Wo meetergo schwach ist

  • Kein Newsletter-Versand. Kampagnen an zehntausend Adressen bleiben Aufgabe deines Versanddienstleisters. Die E-Mail-App steht auf der Roadmap, ist aber nicht live.
  • Keine Landingpages. Wer bei Brevo Kampagnenseiten baut, braucht dafür weiterhin ein eigenes Werkzeug.
  • WhatsApp erst ab Premium. Wer nur den Messaging-Teil sucht, springt direkt auf 49,90 €.

Wie bewerten Nutzer meetergo?

Bei OMR Reviews steht meetergo bei 4,8 von 5 Sternen aus 87 Bewertungen (geprüft am 25.07.2026). Wiederkehrend gelobt werden die Einrichtungszeit und der deutschsprachige Support, kritisiert wird die Menge an Einstellungen in den Team-Funktionen. Eine zweite unabhängige Stichprobe in vergleichbarer Größe existiert bislang nicht, die Bewertungsbasis ist also schmaler als bei rapidmail oder CleverReach.

OMR-Reviews-Bewertung von meetergo mit Sternedurchschnitt und Anzahl der Bewertungen

Für wen passt meetergo?

Teams, die Brevos Sales-Paket, ein Buchungstool und ein Formular-Abo nebeneinander bezahlen. Und Dienstleister, bei denen auf den ersten Kontakt ein Termin folgt, keine Kampagne.

Alle 15 Apps im Free-Tarif starten, ohne Kreditkarte und ohne Vertragslaufzeit.

2. rapidmail: Newsletter mit Servern in Deutschland

rapidmail ist ein Freiburger Newsletter-Tool und in deutschen Suchergebnissen die meistgenannte Antwort auf diese Frage. Der Fokus liegt eng auf Versand: Editor, Vorlagen, Anmeldeformulare, Statistik. Ein CRM gibt es nicht, Terminbuchung ebenfalls nicht, WhatsApp und Live-Chat fehlen komplett, und die Automationen sind im Einstiegstarif auf eine einzige begrenzt. Wer Brevo wegen der Sales-Pipeline nutzt, findet hier nur die Hälfte.

Wichtigste Funktionen

Prepaid-Versand ohne Abo

Ein Versand an 500 Adressen kostet 20,00 € einmalig, ohne Monatsvertrag. Für Vereine oder Saisongeschäfte mit drei Mailings im Jahr ist das die ehrlichste Abrechnung im ganzen Feld.

1-Klick-Design

Das Tool zieht Farben, Schriften und Logo aus deiner Website und baut daraus die Newsletter-Vorlage. Das spart den Design-Schritt, den bei anderen Anbietern meistens jemand extern übernimmt.

Serverstandort und Support auf Deutsch

Gehostet wird in Deutschland, der Support antwortet auf Deutsch. In den OMR-Bewertungen ist das der Punkt, der am häufigsten positiv genannt wird.

Was kostet rapidmail?

rapidmail kostet ab 15,00 € im Monat für 500 Kontakte, ein einzelner Prepaid-Versand an dieselbe Menge 20,00 €.

TarifPro Versand
Preis pro Monat20,00 € gesamt (1 × 500 E-Mails)
TarifEssential
Preis pro Monat15,00 € (bis 500 Kontakte)
TarifPerformance
Preis pro Monat25,00 € (bis 500 Kontakte)
TarifUnlimited
Preis pro Monat35,00 € (unbegrenzte Listen)

Geprüft am 21.08.2026, zuzüglich Mehrwertsteuer. Die Monatspreise gelten für 500 Kontakte und steigen mit der Listengröße.

Stärken und Schwächen

  • Stark: keine Vertragslaufzeit, Prepaid-Option, deutscher Serverstandort.
  • Stark: 250 Vorlagen und eine Bilddatenbank sind in jedem Tarif enthalten.
  • Schwach: eine einzige Automation im Essential-Tarif.
  • Schwach: in Bewertungen tauchen wiederholt Abweichungen zwischen Vorschau und tatsächlicher Darstellung auf Mobilgeräten auf.
  • Schwach: kein CRM, keine Terminbuchung, kein Messaging.

Wie bewerten Nutzer rapidmail?

rapidmail steht bei OMR Reviews bei 4,7 von 5 Sternen aus 403 Bewertungen (geprüft am 21.08.2026) und ist damit das am besten bewertete Versandtool in diesem Vergleich. Gelobt werden dort Bedienbarkeit und Support, kritisiert werden die begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten jenseits der 250 Vorlagen und vereinzelte Zustellprobleme. Eine zweite Quelle mit vergleichbar großer deutscher Stichprobe liegt nicht vor, das Bild stützt sich also auf ein einzelnes Portal.

Für wen passt rapidmail?

Kleine Listen, klassische Newsletter, wenig Automatisierung, hoher Anspruch an den Serverstandort. Vereine und Saisongeschäfte fahren mit der Prepaid-Abrechnung günstiger als mit jedem Monatsabo. Für alles nach dem Klick brauchst du ein zweites Werkzeug.

3. CleverReach: der Automations-Ersatz aus Norddeutschland

CleverReach kommt aus Rastede und deckt den Teil ab, den rapidmail auslässt: mehrstufige Automationen, unbegrenzte Empfängerlisten, A/B-Tests und 45 Datenfelder pro Profil. Terminbuchung, Live-Chat, WhatsApp Business und eine Vertriebspipeline sucht man auch hier vergeblich, und die Formulare werden in Bewertungen als gestalterisch veraltet beschrieben. Was du bekommst, ist ein sauberer Versandmotor mit deutscher Rechtslage, nicht die zweite Hälfte von Brevo.

Wichtigste Funktionen

Unbegrenzt senden statt Volumen kaufen

Innerhalb von Basic und Pro ist die Anzahl der Mailings nicht gedeckelt, abgerechnet wird nur die Listengröße. Wer wöchentlich sendet, rechnet damit anders als bei Brevo, wo das Volumen den Tarif bestimmt.

Automationen mit Verzweigungen

Der Pro-Tarif erlaubt beliebig viele Automationen mit zeitgesteuertem Versand und Klick-Heatmap. In den Bewertungen wird der Aufbau allerdings als sperrig beschrieben.

Kostenloser Lite-Tarif ohne Zeitlimit

250 Empfänger und 1.000 E-Mails im Monat, dauerhaft. Zum Testen einer Migration reicht das aus, für den Betrieb selten.

Was kostet CleverReach?

CleverReach kostet 0 € im Lite-Tarif und ab 15,00 € im Monat für Basic, gerechnet auf 500 Adressen.

TarifLite
Preis pro Monat0 € (250 Empfänger, 1.000 E-Mails)
TarifBasic
Preis pro Monatab 15,00 € (bis 5.000 Empfänger)
TarifPro
Preis pro Monatab 18,00 € (bis 150.000 Empfänger)
TarifEnterprise
Preis pro Monatab 499,00 €

Geprüft am 31.07.2026, zuzüglich Mehrwertsteuer, Details im CleverReach-Preisvergleich. Das "ab" trägt das Gewicht: 15 € gelten für 500 Adressen, bei 5.000 zahlst du 60 €. Laut Anbieter gilt das nur für Unternehmer nach §14 BGB.

Stärken und Schwächen

  • Stark: Hosting und Rechtsträger in Deutschland, AVV ohne Zusatzaufwand.
  • Stark: unbegrenztes Sendevolumen innerhalb des Tarifs.
  • Schwach: der Preis skaliert mit der Liste, also mit derselben Größe wie bei Brevo.
  • Schwach: Automationen gelten als umständlich im Aufbau.
  • Schwach: Privatpersonen und Vereine fallen formal aus den Geschäftsbedingungen.

Wie bewerten Nutzer CleverReach?

CleverReach steht bei OMR Reviews bei 4,2 von 5 Sternen aus 244 Bewertungen. Der Datenschutz-Punkt dominiert das Lob, die Kritik verteilt sich auf Editor-Grenzen, Ladezeiten und fehlende Anbindungen.

„Cleverreach ist in Deutschland gehostet und damit DSGVO-mäßig unbedenklich."

Jan Hendrik, Digital Marketing Manager bei TMC, vergibt dafür 4,0 von 5 Sternen auf OMR Reviews, abgerufen am 31.07.2026.

OMR-Reviews-Seite von CleverReach mit Sternebewertung und Anzahl der Bewertungen

Für wen passt CleverReach?

Deutsche Unternehmen mit fester Versandroutine, die den Serverstandort brauchen und die Pipeline anderswo führen. Wer wöchentlich sendet, profitiert vom ungedeckelten Volumen stärker als von jedem Rabatt auf den Grundpreis.

4. ActiveCampaign: die Automationsstufe darüber

ActiveCampaign ist das Tool, auf das Brevo-Nutzer wechseln, wenn ihnen die Automationen zu flach werden. Ein Kommentar im oben verlinkten Reddit-Thread beschreibt genau diesen Wechsel als gelungen. Der Preis dafür ist deutlich: kein dauerhaft kostenloser Tarif, ein einziger Nutzer im Starter, Automationen bei fünf Aktionen gedeckelt, Landingpages und Lead-Scoring erst ab Plus. Das Unternehmen sitzt in den USA.

Wichtigste Funktionen

Verzweigte Automationen ohne Aktionslimit

Ab Plus laufen beliebig viele Aktionen pro Automation, inklusive geteilter Pfade, bedingter Inhalte und vorausschauendem Versandzeitpunkt ab Pro. Das ist der eigentliche Grund, warum Leute hierher wechseln.

Lead-Scoring und Umsatzattribution

Kontakte bekommen Punkte nach Verhalten, Deals lassen sich Kampagnen zurechnen. Damit deckt ActiveCampaign einen Teil dessen ab, was sonst ein CRM übernimmt.

Terminbuchung nur über Fremdanbieter

Die Kalender-Anbindung läuft ab Plus über Integrationen zu Calendly und Acuity Scheduling. Terminbuchung ist also ein weiteres Abo, kein Bestandteil.

Was kostet ActiveCampaign?

ActiveCampaign kostet ab 15 € im Monat bei Jahreszahlung, gerechnet auf 1.000 Kontakte, und hat keinen kostenlosen Tarif.

TarifStarter
Preis pro Monatab 15 € (jährlich) / 19 € (monatlich)
TarifPlus
Preis pro Monatab 49 € / 59 €
TarifPro
Preis pro Monatab 79 € / 99 €
TarifEnterprise
Preis pro Monatab 145 € / 179 €
TarifKostenloser Tarif
Preis pro Monatnicht vorhanden

Geprüft am 04.08.2026, alle Beträge für 1.000 Kontakte. Bei 10.000 Kontakten kostet der Pro-Tarif nicht 79, sondern 469 € im Monat. Die 14-tägige Testphase erlaubt 100 Kontakte und 100 E-Mails.

Stärken und Schwächen

  • Stark: die tiefsten Automationen in diesem Vergleich.
  • Stark: laut Anbieter über 950 App-Anbindungen.
  • Schwach: Support auf Englisch, was in deutschen Bewertungen regelmäßig als Hürde beim Onboarding auftaucht.
  • Schwach: US-Firmensitz und US-Datenhaltung.
  • Schwach: ein einziger Nutzer bis einschließlich Plus.

Wie bewerten Nutzer ActiveCampaign?

ActiveCampaign steht bei OMR Reviews bei 4,1 von 5 Sternen aus 59 Bewertungen (geprüft am 04.08.2026) und bei Capterra Deutschland bei 4,6 aus 2.568 Bewertungen (geprüft am 05.08.2026). Der Praxistest von EmailTooltester vom 9. April 2026 kürt das Tool zum Top-Pick für Automatisierungen, zählt es aber "nicht zu den günstigsten Tools". Die deutschsprachige Kritik zielt fast durchgehend auf den Preis: Stefan aus einem Architekturbüro wünscht sich im Oktober 2025 "eine günstigere Plus-Version".

Für wen passt ActiveCampaign?

Marketing-Teams mit echten Funnels und der Bereitschaft, Datenschutz gegen Automationstiefe einzutauschen. Wer nur Newsletter verschickt, kauft hier laut EmailTooltester ein zu mächtiges und zu teures Werkzeug.

5. Mailchimp: die bekannte, teure Variante

Mailchimp taucht in dieser Frage vor allem auf, weil es jeder kennt. Im selben Reddit-Thread wird es für einen einfachen Gutschein-Versand sogar als günstiger als Brevo genannt, was für kleine Listen stimmt. Darüber kippt die Rechnung schnell. Ein CRM im Sinne einer Vertriebspipeline gibt es nicht, Terminbuchung fehlt, WhatsApp Business fehlt, und der Konzern gehört zu Intuit mit Sitz in den USA.

Wichtigste Funktionen

Kampagnenbibliothek und Vorlagen

Der Bestand an Vorlagen und Bausteinen ist groß, und die meisten Agenturen kennen das Tool. Wer extern arbeiten lässt, spart hier Einarbeitung.

Segmentierung nach Verhalten

Zielgruppen lassen sich nach Öffnungen, Klicks und Kaufverhalten schneiden. In Bewertungen wird die Synchronisation mit externen CRM-Systemen dagegen als schwach beschrieben.

Free-Tarif mit 250 Kontakten

Zum Ausprobieren reicht das. Als Dauerlösung endet es bei der ersten größeren Anmeldewelle.

Was kostet Mailchimp?

Mailchimp kostet 0 € für 250 Kontakte und 11,49 € im Monat für 500 Kontakte im Essentials-Tarif.

TarifFree
Preis pro Monat0 € (250 Kontakte)
TarifEssentials
Preis pro Monat11,49 € (500 Kontakte)
TarifStandard
Preis pro Monat17,67 € (500 Kontakte)
TarifPremium
Preis pro Monat309,27 € (10.000 Kontakte)

Geprüft am 31.07.2026 auf der deutschen Tarifseite, zuzüglich Mehrwertsteuer. Die 309,27 € sind kein Aufpreis für Funktionen: Premium startet erst bei 10.000 Kontakten, Standard bei 500. Die volle Staffel steht in der Mailchimp-Preisübersicht.

Deutsche Mailchimp-Tarifkarte mit den Monatspreisen für Free, Essentials, Standard und Premium

Stärken und Schwächen

  • Stark: größte Vorlagen- und Agentur-Verbreitung im Feld.
  • Stark: Free-Tarif ohne Zeitlimit.
  • Schwach: die Preisstaffel bricht ab 10.000 Kontakten hart nach oben.
  • Schwach: US-Mutterkonzern, damit Drittlandtransfer im Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten.
  • Schwach: CRM-Synchronisation gilt als unzuverlässig.

Wie bewerten Nutzer Mailchimp?

Mailchimp steht bei OMR Reviews bei 4,4 von 5 Sternen, allerdings nur aus 4 Bewertungen (geprüft am 31.07.2026). Laura, Senior Marketing Manager bei Spoonful-Solution, schreibt dort, das Tool sei so einfach zu handhaben, dass es auch ohne Vorerfahrung gelinge. Bei vier Stimmen trägt das keine Aussage, deshalb der ehrliche Hinweis: Für Mailchimp sind die englischsprachigen Portale die belastbarere Quelle.

Für wen passt Mailchimp?

Listen bis wenige tausend Kontakte, Agenturbetreuung, kein Anspruch an europäische Datenhaltung. Wer eine Anmeldewelle über 10.000 Kontakte erwartet, sollte den Sprung auf 309,27 € vorher einplanen.

6. Mailjet: wenn Transaktionsmails der Kern sind

Mailjet gehört wie Brevo zur französischen E-Mail-Ecke und rechnet nach Versandvolumen statt nach Kontakten ab. Für Bestellbestätigungen, Passwort-Mails und Systembenachrichtigungen ist das die passendere Einheit. Der kostenlose Tarif deckt 6.000 E-Mails im Monat bei maximal 200 am Tag ab, Automationen und Landingpages gibt es erst im teuersten Tarif.

TarifFree
Preis pro Monat0 $ (6.000 E-Mails, 1.000 Kontakte)
TarifStarter
Preis pro Monat9 $ (8.000 E-Mails)
TarifEssential
Preis pro Monat17 $ (15.000 E-Mails, unbegrenzte Kontakte)
TarifPremium
Preis pro Monat27 $ (inklusive Automationen und Landingpages)

Geprüft am 21.08.2026, die Preisseite liefert Dollar-Beträge. Bewertungen loben die API und die SMTP-Anbindung, kritisiert werden der Editor und die Zustellraten bei Kampagnen. Passend für Entwicklerteams, die Systemmails aus der Anwendung schicken und Marketing gar nicht erst mitkaufen wollen.

7. Bitrix24: die kostenlose Suite-Variante

Bitrix24 wird in deutschen Suchergebnissen ausdrücklich als kostenlose Brevo-Alternative beworben und deckt CRM, Aufgaben, Chat und Telefonie ab. Der Haken steckt in der Nutzerzahl: kostenlos sind ein bis zwei Plätze, danach springt es auf Nutzerpakete, die pro Paket und nicht pro Person abgerechnet werden. Der Funktionsumfang ist groß, die Oberfläche entsprechend dicht, und das Unternehmen sitzt in Kalifornien.

TarifKostenlos
Preis pro Monat0 € (1 bis 2 Nutzer)
TarifBasic
Preis pro Monat69 € monatlich / 49 € jährlich (5 Nutzer)
TarifStandard
Preis pro Monat144 € monatlich / 99 € jährlich (50 Nutzer)

Geprüft am 21.08.2026 auf der deutschen Tarifseite. Interessant für Teams, die vor allem ein Projekt- und Vertriebswerkzeug suchen und E-Mail-Marketing ohnehin separat einkaufen.

Vier Gründe, Brevo zu ersetzen

Vier Gründe tauchen in Wechsel-Diskussionen immer wieder auf. Sie haben eines gemeinsam: Abgerechnet wird nach einer Größe, die deinen eigentlichen Engpass gar nicht misst.

1. Der Deckel liegt bei den Automatisierungs-Kontakten, nicht beim Versand

Das ist der Fall aus dem Reddit-Thread: Der Versand läuft, aber die Automation stößt an eine Grenze, die nichts mit der Zahl verschickter E-Mails zu tun hat. Ist dein Engpass die Kontaktzahl und nicht das Sendevolumen, bezahlst du bei jedem volumenbasierten Anbieter für die falsche Größe. Ein nutzerbasiertes System wie das meetergo-CRM kennt diese Grenze nicht: Die Pipeline darf wachsen, der Tarif bleibt.

2. Terminbuchung ist bei Brevo ein Nebenschauplatz

Brevo hat eine Meetings-Funktion, aber sie ist eine Ergänzung zum Marketing, keine ausgebaute Buchungsstrecke. Round Robin, Ressourcenbuchung, Puffer, Wartelisten und Zahlungen bei der Buchung liegen bei meetergos Terminbuchung im Kern des Produkts. Wer eine Kampagne fährt, die auf Beratungstermine zielt, merkt den Unterschied im ersten vollen Kalender.

meetergo Sales-CRM mit Kontaktliste, Deal-Historie und verknüpften Terminen

3. Der Vertriebsteil kostet extra, und zwar pro Nutzer

Brevos Sales-Pakete werden neben dem Marketing-Tarif abgerechnet, das obere ab 58,50 $ pro Nutzer und Monat (geprüft am 21.08.2026). Wer drei Leute im Vertrieb hat, addiert diesen Posten dreimal auf den Marketingpreis. Bei meetergo sind CRM, Formulare und Live-Chat im selben Nutzerpreis enthalten, ohne zweite Rechnung.

4. WhatsApp steckt bei Brevo im 499-Dollar-Tarif

Zusätzliche Kanäle wie WhatsApp, Pop-ups und Push schaltet Brevo erst im Professional-Tarif frei, der bei 499 $ im Monat startet. Wenn WhatsApp der Kanal ist, in dem deine Kundschaft tatsächlich antwortet, ist das ein teurer Einstieg. meetergos WhatsApp-App liegt im Premium-Tarif bei 49,90 € pro Nutzer, Kostenmodell und Grenzen stehen im Detail unter WhatsApp-Business-Kosten.

Wie kombiniere ich meetergo mit Brevo?

Für viele Teams ist die Antwort kein Ersatz, sondern eine Trennung. Der Newsletter bleibt bei Brevo oder wandert zu rapidmail oder CleverReach, alles davor zieht in ein Werkzeug, das nach Nutzern abrechnet. Die Brevo-Integration schiebt jeden Buchungskontakt automatisch in die gewählte Brevo-Liste, ordnet Buchungsfelder den Brevo-Attributen zu und löst dort die hinterlegte Automation aus.

100% DSGVO-konform

Terminbuchung + Videokonferenz in einem Tool.

Keine Downloads.Keine Extra-Kosten.In 30 Sekunden eingerichtet.
Kostenlos nutzen

Fazit

Prüfe zuerst, ob deine Liste die Kosten treibt oder deine Prozesse. Eine bereinigte Liste senkt die Rechnung schneller als jeder Anbieterwechsel. Hängen Formular, Termin und Pipeline an drei Abos, liegt der Hebel dort. Die Einordnung steht in der E-Mail-Marketing-Strategie, der Datenschutz-Teil in der Übersicht zu DSGVO-konformer Software.

Termin, Formular und CRM 7 Tage lang in einem Konto testen und die Brevo-Liste per Integration weiterlaufen lassen.

Häufige Fragen

Ist Brevo DSGVO-konform?

Ja. Brevo ist ein französisches Unternehmen mit Verarbeitung innerhalb der EU, ein Auftragsverarbeitungsvertrag ist Standard. Der Datenschutz ist bei Brevo also selten der Wechselgrund, im Gegensatz zu Mailchimp oder ActiveCampaign mit US-Mutterkonzern.

Was kostet Brevo wirklich?

Der Einstieg liegt bei 9,00 $ im Monat (8,08 $ bei Jahreszahlung, geprüft am 21.08.2026) für 500 Kontakte und ab 5.000 E-Mails. Dazu kommen Posten, die separat abgerechnet werden: 10,80 $ für das Entfernen des Brevo-Logos und ab 27,92 $ für das Sales-Paket. Die vollständige Staffel steht in der Brevo-Preisübersicht.

Kann ich Brevo behalten und trotzdem wechseln?

Ja, und für die meisten ist das die günstigere Variante. Brevo übernimmt weiter den Versand, alles davor läuft woanders, und die Kontakte fließen per Integration in die richtige Liste.

Welche Alternative hostet in Deutschland?

rapidmail und CleverReach betreiben ihre Server in Deutschland, meetergo ebenfalls. Mailjet verarbeitet in der EU, Mailchimp und ActiveCampaign liegen in den USA.

Gibt es eine kostenlose Brevo-Alternative?

Mehrere, mit sehr unterschiedlichen Grenzen: CleverReach Lite deckt 250 Empfänger und 1.000 E-Mails im Monat ab, Mailchimp Free 250 Kontakte, Mailjet Free 6.000 E-Mails bei 200 am Tag, Bitrix24 ein bis zwei Nutzer. meetergo Free enthält alle 15 Apps mit Startlimits, aber keinen Newsletter-Versand.

Lohnt sich der Wechsel bei 5.000 Kontakten?

Rechne vorher nach, statt den Startpreis zu vergleichen. Bei 5.000 Adressen kostet CleverReach Basic 60 € statt der beworbenen 15 €, und ActiveCampaign Pro liegt bei 10.000 Kontakten bei 469 € statt 79 €. In dieser Größenordnung entscheidet das Abrechnungsmodell, nicht der Tarifname.

DSGVO-konform. Auf EU-Servern gehostet.

Terminplanung zuerst. Nur die Apps dazu, die du brauchst.

Starte mit Terminplanung. Formulare, Video, CRM und KI-Notizen aktivierst du nur, wenn sie in deinen Ablauf passen.

Keine Kreditkarte nötig. Jederzeit kündbar.