Die meisten Übersichten zu Scrum Meetings sortieren nach Dauer. Das ist die unwichtigste Eigenschaft dieser Termine. Der Scrum Guide gibt jedem Event ein Ergebnis vor, und daran scheitert ein Daily von zwölf Minuten genauso wie eines von vierzig: Steht danach kein Plan für den nächsten Arbeitstag, hat der Termin seinen Zweck verfehlt, auch wenn er pünktlich endete.
Diese Anleitung geht deshalb pro Termin vier Fragen durch. Wozu findet er statt, wer gehört hinein, wie lang darf er höchstens dauern, und was muss am Ende vorliegen. Dazu kommen Ablaufvorlagen für verteilte Teams und die Frage, wer das Ergebnis eigentlich aufschreibt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Es sind vier Meetings, nicht sechs. Der Scrum Guide von 2020 nennt fünf Events, und eines davon ist der Sprint selbst als Rahmen für die anderen. Backlog Refinement steht nicht dabei: Es ist eine laufende Tätigkeit am Product Backlog, kein Termin.
- Die Timebox ist eine Obergrenze, kein Sollwert. Acht Stunden Sprint Planning, vier Stunden Review, drei Stunden Retrospektive gelten für einen Sprint von einem Monat. Das Daily Scrum sind 15 Minuten, unabhängig von der Sprintlänge und der Teamgröße.
- Für kürzere Sprints gibt der Guide keine Rechenregel. Dort steht nur, dass der Termin dann üblicherweise kürzer ausfällt. Die oft zitierten vier Stunden Planning bei zwei Wochen Sprint sind verbreitete Teampraxis, keine Vorgabe des Frameworks.
- Jeder Termin hat ein Ergebnis, an dem er messbar scheitern kann. Planning liefert Sprint-Ziel und Sprint Backlog, das Daily einen Plan für den nächsten Arbeitstag, das Review ein angepasstes Product Backlog, die Retrospektive eine Verbesserung, die im nächsten Sprint Backlog landet.
- Das Daily gehört den Entwicklern. Product Owner und Scrum Master nehmen nur teil, wenn sie selbst an Einträgen des Sprint Backlogs arbeiten, und dann als Entwickler. Drei feste Fragen gibt der Guide seit 2020 nicht mehr vor.
Wer Termine nach Zweck sortieren will, statt alle Besprechungen gleich zu behandeln, findet in unserer Übersicht der Meeting-Arten den größeren Rahmen. Hier geht es nur um die vier Termine innerhalb eines Sprints.
Die vier Scrum Meetings im Überblick
| Termin | Zweck | Timebox (Sprint von 1 Monat) | Teilnehmende | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
Sprint Planning | Den Sprint eröffnen und die Arbeit auslegen | max. 8 Stunden | gesamtes Scrum Team, Gäste als Berater möglich | Sprint-Ziel und Sprint Backlog |
TerminSprint Planning ZweckDen Sprint eröffnen und die Arbeit auslegen Timebox (Sprint von 1 Monat)max. 8 Stunden Teilnehmendegesamtes Scrum Team, Gäste als Berater möglich ErgebnisSprint-Ziel und Sprint Backlog | ||||
Daily Scrum | Fortschritt zum Sprint-Ziel prüfen und den Plan anpassen | 15 Minuten | die Entwickler | Plan für den nächsten Arbeitstag |
TerminDaily Scrum ZweckFortschritt zum Sprint-Ziel prüfen und den Plan anpassen Timebox (Sprint von 1 Monat)15 Minuten Teilnehmendedie Entwickler ErgebnisPlan für den nächsten Arbeitstag | ||||
Sprint Review | Das Ergebnis des Sprints prüfen und das Weitere festlegen | max. 4 Stunden | Scrum Team und wichtige Stakeholder | angepasstes Product Backlog |
TerminSprint Review ZweckDas Ergebnis des Sprints prüfen und das Weitere festlegen Timebox (Sprint von 1 Monat)max. 4 Stunden TeilnehmendeScrum Team und wichtige Stakeholder Ergebnisangepasstes Product Backlog | ||||
Sprint Retrospektive | Qualität und Wirksamkeit der Zusammenarbeit erhöhen | max. 3 Stunden | das Scrum Team | Verbesserung für den nächsten Sprint |
TerminSprint Retrospektive ZweckQualität und Wirksamkeit der Zusammenarbeit erhöhen Timebox (Sprint von 1 Monat)max. 3 Stunden Teilnehmendedas Scrum Team ErgebnisVerbesserung für den nächsten Sprint | ||||
Der Sprint selbst ist das fünfte Event und der Behälter für diese vier. Er dauert einen Monat oder kürzer, hat eine feste Länge, und der nächste beginnt direkt nach dem Ende des vorherigen. Eine Pause zwischen zwei Sprints kennt das Framework nicht.
Auch die Begriffe haben sich 2020 geändert: Aus Rollen wurden Verantwortlichkeiten, aus dem Development Team die Entwickler, und zu jedem Artefakt gehört seitdem eine Verpflichtung, beim Sprint Backlog ist das das Sprint-Ziel.
Die Termine im Detail
Sprint Planning
Das Planning eröffnet den Sprint und legt die Arbeit aus, die in ihm erledigt wird. Der Guide gliedert es in drei Themen: warum dieser Sprint wertvoll ist, was in ihm fertig werden kann, und wie die Arbeit erledigt wird.
Entscheidend ist der Zeitpunkt des ersten Ergebnisses. Das Sprint-Ziel muss vor dem Ende des Plannings stehen, nicht irgendwann in der ersten Sprintwoche nachgereicht werden. Den Plan erstellt das gesamte Scrum Team gemeinsam, und es darf weitere Personen zur Beratung einladen.
Wenn das Planning regelmäßig ausufert, liegt die Ursache fast nie im Termin selbst. Sie liegt davor, in Einträgen, die zu grob sind, um sie zu schätzen. Genau dafür ist Refinement gedacht, das außerhalb dieses Termins passiert.
Daily Scrum
15 Minuten, jeden Arbeitstag des Sprints, zur gleichen Zeit am gleichen Ort. Der Zweck ist, den Fortschritt zum Sprint-Ziel zu prüfen und das Sprint Backlog anzupassen. Heraus kommt ein umsetzbarer Plan für den nächsten Arbeitstag.
Zwei Dinge sind seit 2020 anders, als viele Teams es gelernt haben. Die drei Fragen nach Gestern, Heute und Hindernissen stehen nicht mehr im Guide, weil sie zu mechanischem Abarbeiten geführt haben; die Entwickler wählen Struktur und Technik selbst. Und das Daily ist nicht der einzige Moment, an dem der Plan angepasst werden darf.
Das häufigste Muster dagegen steht in der offiziellen Sammlung der Antipattern zum Daily Scrum an erster Stelle: Der Scrum Master führt den Termin als Statusrunde und fragt Fortschritte ab. Dann liefert das Daily einen Bericht, aber keinen Plan. Wer stattdessen am Sprint Backlog entlanggeht und über Einträge spricht statt über Personen, kommt meist unter 15 Minuten.
Sprint Review
Im Review prüfen Scrum Team und Stakeholder das Ergebnis des Sprints und legen fest, was als Nächstes sinnvoll ist. Das Product Backlog darf dabei angepasst werden, und genau das ist das Ergebnis des Termins.
Die Verwechslung mit einer Abnahme kostet den Termin seinen Nutzen. Eine Präsentation, die am Ende Applaus einsammelt, erfüllt die Form und nicht den Zweck. Ein Review, aus dem niemand mit einer geänderten Reihenfolge im Backlog herauskommt, war eine Demo.
Vier Stunden sind das Maximum für einen Monatssprint. Mehr Zeit braucht ein Review selten, weniger Vorbereitung dagegen oft: Wer das Increment erst im Termin zusammensucht, verbrennt die Aufmerksamkeit der Stakeholder.
Sprint Retrospektive
Die Retrospektive schließt den Sprint ab und findet nach dem Review statt. Ihr Zweck ist, Qualität und Wirksamkeit zu erhöhen, also die Art der Zusammenarbeit selbst. Verbesserungen können direkt in das Sprint Backlog des nächsten Sprints wandern, und ohne diesen Schritt bleibt der Termin eine Gefühlsrunde.
Eine Obergrenze von drei Stunden klingt nach viel. Der Fehler liegt meistens in der Menge: Fünf beschlossene Verbesserungen bedeuten in der Praxis null. Eine ausgewählte, die als Eintrag im nächsten Sprint Backlog steht, bedeutet eine.
Was kein Scrum Meeting ist
Die Zählung in anderen Übersichten schwankt zwischen vier und sechs, und das liegt an Terminen, die zwar üblich sind, aber nicht zum Framework gehören.
Backlog Refinement. Das Zerlegen und Schärfen von Einträgen ist im Guide eine laufende Tätigkeit am Product Backlog, kein Event mit Timebox. Viele Teams legen dafür einen festen Termin an, was sinnvoll sein kann, aber kein Scrum Meeting ist.
Schätz- und Planning-Poker-Runden. Schätzverfahren schreibt Scrum nicht vor. Wer sie nutzt, hängt sie an das Refinement.
Daily Standup. Der Begriff kommt nicht aus dem Scrum Guide. Stehen ist eine Technik, um den Termin kurz zu halten, und bei verteilten Teams fällt sie ohnehin weg.
Sprint Zero und Scrum of Scrums. Beides sind Erweiterungen aus der Praxis beziehungsweise aus Skalierungsframeworks. Für ein einzelnes Scrum Team sind sie keine Pflicht.
Ablaufvorlagen für verteilte Teams
Verteilt gilt derselbe Zweck und dieselbe Timebox. Was sich ändert, ist der Anteil an Reibung pro Minute. Ein Forenstrang mit neun Antworten im Scrum.org-Forum zum Timebox des Daily im Remote-Betrieb beschreibt den Reflex: Ein Team dehnte das Daily von 15 auf 30 Minuten, weil Einwahl, stumme Mikrofone und Bildschirmfreigabe Zeit fraßen. Die Antworten im Strang halten dagegen, dass die Dehnung den Aufwand nicht beseitigt, sondern versteckt, und dass das Hindernis damit akzeptiert statt behoben wird.
Die Gegenmittel aus demselben Strang sind unspektakulär und wirksam: vorher festlegen, wer etwas zeigt, Inhalte vor dem Termin laden, früher einwählen, und alles, was länger dauert, in einen Anschlusstermin verschieben.
Daily Scrum, 15 Minuten, verteilt
- Minute 0 bis 2: alle verbunden, das Sprint-Ziel steht sichtbar im Raum
- Minute 2 bis 12: Durchgang am Sprint Backlog, Eintrag für Eintrag, nicht Person für Person
- Minute 12 bis 15: Plan für die nächsten 24 Stunden, und wer sich danach mit wem zusammensetzt
- direkt danach: Anschlussraum für jedes Thema, das mehr als zwei Minuten braucht
Sprint Planning, zweiwöchiger Sprint, verteilt
- Block 1: Der Product Owner eröffnet mit dem Wert dieses Sprints, die Entwickler widersprechen oder schärfen. Das Sprint-Ziel steht am Ende dieses Blocks.
- Block 2: Einträge in das Sprint Backlog ziehen, bis die Entwickler die Menge für machbar halten.
- Block 3: Die ersten Tage planen. Der Rest wird im Sprint verfeinert, nicht hier.
- Nach 50 Minuten eine Pause einplanen, verbindlich und im Kalender.
Review und Retrospektive
- Review: das Increment zeigen, nicht Folien. Die Stakeholder sprechen, das Team schreibt mit. Die Änderungen am Product Backlog werden im Termin sichtbar gemacht.
- Retrospektive: zuerst Daten, dann Deutung. Am Ende genau eine Verbesserung, die als Eintrag in den nächsten Sprint wandert.
Über Zeitzonen hinweg kommen zwei Entscheidungen dazu. Ein Forenstrang mit fünf Antworten zu einem Team über zwei Zeitzonen zeigt beide: Der Scrum Master beschreibt dort ein Team zwischen den Niederlanden und Mexiko, dessen Arbeitstage sich kaum überlappen, und das die Reihenfolge der Termine umgestellt hat, um Entwicklungszeit zu schützen. Die Antworten empfehlen, die Reihenfolge wiederherzustellen und stattdessen die Uhrzeit zu rotieren, damit nicht immer derselbe Standort den unbequemen Termin bekommt. Für die Terminmechanik dahinter helfen unsere Hinweise zu Terminserien und Wiederholungsterminen und zum Teamkalender.
Die Agenda gehört in die Einladung, nicht in den Termin. Formulierungen dafür stehen in unseren Agenda-Vorlagen, die Pflichtangaben in einer Meeting-Einladung im zugehörigen Beitrag.
Ergebnisse festhalten: Videoraum, Transkript, Protokoll
Drei der vier Termine erzeugen ein Ergebnis, das jemand aufschreiben muss. Beim Daily ist das der Plan für den nächsten Tag, beim Review die Änderung am Product Backlog, bei der Retrospektive die eine Verbesserung. In verteilten Teams übernimmt diese Aufgabe üblicherweise die Person, die am wenigsten zu tun hat, und das ist selten die richtige.

Für den Videoraum selbst ist meetergo connect der kurze Weg, weil er im Browser läuft und Gäste weder Download noch Konto brauchen. Zwei Grenzen gehören dazu, und sie entscheiden über die Tarifwahl: Im kostenlosen Tarif sind nur Einzelgespräche bis 45 Minuten enthalten, unbegrenzte Dauer gibt es ab Light, und Cloud-Aufzeichnung samt Transkript ab Suite mit 180 Tagen Aufbewahrung (geprüft am 07.11.2026). Ein Team-Daily fällt damit nicht unter den Gratiszugang. Die Staffelung steht auf der Seite zu den meetergo-Preisen, weitere Werkzeuge für die Zusammenarbeit vergleicht unsere Übersicht der Collaboration-Tools für Teams.

Für die Dokumentation gibt es KI-Notizen in zwei Betriebsarten, und der Unterschied ist für Scrum-Termine relevant. Lokal läuft die Aufzeichnung auf dem Gerät, ohne Bot im Meeting, in 40 Sprachen, kostenlos und ohne Konto; die automatische Sprechertrennung hängt am Light-Tarif. Der Cloud-Notetaker tritt dagegen sichtbar bei und schreibt in meetergo connect, Google Meet, Microsoft Teams und Zoom mit, gehostet in Nürnberg (geprüft am 07.11.2026).
Die Voraussetzungen für eine Aufzeichnung sind damit technischer und organisatorischer Natur. Technisch kündigt meetergo die Aufzeichnung auf der Buchungsseite, in der Bestätigung und in der Einladung an, und jede teilnehmende Person kann sie mit einem Kommando im Meeting-Chat sofort beenden. Organisatorisch gehört eine Aufzeichnung mit Beschäftigten vor dem ersten Einsatz zur Datenschutzbeauftragten und, wo vorhanden, in die Abstimmung mit dem Betriebsrat. Wie ein Transkript danach zu einem lesbaren Ergebnis wird, zeigt der Beitrag zum Meeting mit KI transkribieren; die Form des Ergebnisses behandeln unsere Hinweise zu Meeting-Notizen und zum Besprechungsprotokoll, eine fertige Protokollvorlage gibt es dazu.
Eine Einschränkung ist für Scrum-Teams die wichtigste: meetergo führt kein Sprint Backlog und kein Board. Es gibt keine Einträge, keine Schätzungen, keine Burndown-Darstellung, und die wiederkehrende Buchung kennt wöchentlich, zweiwöchentlich und monatlich, aber kein tägliches Muster und höchstens zwölf Termine pro Serie. Das Daily legst du also als feste Serie im Kalender an, nicht als Buchungsserie, und das Backlog bleibt in deinem Projektmanagement-Werkzeug. meetergo deckt den Raum, das Transkript und den Versand des Ergebnisses ab, etwa über Workflows.
Videoraum für dein Team kostenlos einrichten · dauerhaft kostenloser Tarif, keine Kreditkarte nötig
Häufige Fehler
Die Timebox als Soll lesen. Ein Daily, das nach neun Minuten einen Plan hat, ist fertig. Die 15 Minuten vollzumachen, erzeugt genau die Statusrunde, die der Termin nicht sein soll.
Bei kürzeren Sprints proportional rechnen und das für eine Regel halten. Der Guide nennt nur Maxima für den Monatssprint und sagt sonst, dass es üblicherweise kürzer wird. Halbiert euer Planning, wenn es passt, aber verkauft die Zahl nicht als Vorgabe.
Das Daily für Berichte an Dritte öffnen. Sobald eine berichtspflichtige Person Fragen stellt, antwortet das Team ihr statt sich selbst. Wer Status braucht, bekommt einen eigenen Termin oder Lesezugriff auf das Sprint Backlog.
Das Review als Abnahme planen. Eine Abnahme braucht eine Entscheidung, ein Review braucht Rückmeldung. Wenn die Stakeholder nur nicken, fehlt dem nächsten Sprint die Information.
Die Retrospektive ohne Eintrag verlassen. Verbesserungen, die nirgends stehen, passieren nicht. Eine Verbesserung pro Sprint, sichtbar im Sprint Backlog, schlägt fünf im Protokoll.
Die Termine umsortieren, damit sie in den Kalender passen. Planning eröffnet, Review und Retrospektive schließen ab. Wer die Reihenfolge dreht, spart Kalenderzeit und verliert den Zusammenhang, wie die Rückmeldungen im Forenstrang zum Team über zwei Zeitzonen zeigen. Allgemeinere Ansätze zur Terminlast sammelt unser Beitrag zu Zeitmanagement-Methoden.
Terminbuchung + Videokonferenz in einem Tool.
Terminbuchung + Videokonferenz in einem Tool.
FAQ
Wie viele Scrum Meetings gibt es?
Vier Termine innerhalb des Sprints: Sprint Planning, Daily Scrum, Sprint Review und Sprint Retrospektive. Zusammen mit dem Sprint als Rahmen zählt der Guide fünf Events, weshalb manche Übersichten von fünf und mit Refinement von sechs sprechen.
Ist das Daily Scrum dasselbe wie ein Daily Standup?
Gemeint ist derselbe Termin, aber der Begriff Standup steht nicht im Scrum Guide. Stehen ist eine Technik, um kurz zu bleiben, und bei virtuellen Meetings entfällt sie.
Muss der Product Owner am Daily teilnehmen?
Nur wenn er selbst an Einträgen des Sprint Backlogs arbeitet, und dann nimmt er als Entwickler teil. Das gilt genauso für den Scrum Master.
Wie lang darf das Sprint Planning bei einem zweiwöchigen Sprint sein?
Der Guide nennt acht Stunden als Maximum für einen Monatssprint und für kürzere Sprints nur, dass der Termin üblicherweise kürzer ist. Vier Stunden sind eine verbreitete Annahme, keine Vorschrift.
Ist Backlog Refinement ein Scrum Meeting?
Nein. Im Guide ist Refinement eine laufende Tätigkeit am Product Backlog. Ein fester Termin dafür ist gängige Praxis und steht dem Framework nicht entgegen.
Darf das Sprint Review entfallen, wenn nichts fertig geworden ist?
Nein, dann ist es sogar der wichtigere Termin. Wer ein formales Event ausfallen lässt, verliert die Gelegenheit zu prüfen und anzupassen, und ein Sprint ohne fertiges Ergebnis ist genau der Fall, der diese Prüfung braucht.
Brauche ich für die Aufzeichnung eines Scrum-Meetings die Zustimmung aller?
Technisch kündigt meetergo jede Aufzeichnung vorab an, und jede teilnehmende Person kann sie im Meeting-Chat beenden. Die rechtliche Bewertung bei Aufzeichnungen mit Beschäftigten klärst du vor dem ersten Einsatz mit der Datenschutzbeauftragten und, wo vorhanden, mit dem Betriebsrat.
Wie hängen Scrum-Termine mit dem restlichen Projektmanagement zusammen?
Die Termine liefern Entscheidungen, das Werkzeug hält sie fest. Welche Schritte außerhalb der Events den größten Unterschied machen, behandelt unser Beitrag dazu, wie du dein Projektmanagement verbesserst.



