meetergo
Ein Webdesign-Angebot mit Leistungsliste, zwei markierten Korrekturrunden und einem Zahlungsplan, daneben ein Haken für die unterschriebene Annahme

Angebot für Webdesign: Umfang, Korrekturen, Annahme

|13 Min. Lesezeit
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki
Dominik Rapacki ist CEO und Gründer von meetergo.com und treibt Innovationen im DSGVO-konformen Terminmanagement voran. Als Experte für SaaS, Vertrieb und Digitalisierung ist er regelmäßig in Podcasts zu Gast.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Leistungsumfang wird erst durch das Ausgeschlossene scharf. Wer nur auflistet, was enthalten ist, lässt jede Lücke dem Kunden. Ein Angebot, das Texterstellung, Bildrecherche und Datenmigration ausdrücklich herausnimmt, spart die Diskussion in Woche sechs.
  • Korrekturschleifen brauchen eine Zahl und eine Definition. Zwei Korrekturrunden helfen nur, wenn im Angebot steht, was als Runde zählt: ein gesammeltes Feedback zu einem Stand, nicht jede einzelne E-Mail am Mittwochabend.
  • Der Zahlungsplan gehört an Meilensteine, nicht an Kalenderdaten. Bei 40 Prozent zur Auftragserteilung, 30 zur Designfreigabe und 30 zum Livegang trägt sich jede Verzögerung auf Kundenseite selbst.
  • Die Annahme ist ein Ereignis, kein Gefühl. Eine verifizierte Unterschrift mit Zeitstempel beantwortet die Frage, ab wann der Umfang feststand, später belastbarer als ein Mailverlauf mit 40 Nachrichten.
  • Der Preis ist 2026 nicht mehr der Hebel. Im DACH-Raum ist der durchschnittliche Freelancer-Stundensatz erstmals gesunken. Wenn der Satz nicht steigt, bleibt nur, dass der vereinbarte Umfang auch der gelieferte ist.

Die meisten Vorlagen für ein Webdesign-Angebot optimieren den falschen Teil. Sie erklären, wie du Nutzen formulierst, Pakete staffelst und Referenzen platzierst, also wie du den Auftrag gewinnst. Darüber entscheidet das Angebot tatsächlich mit. Ob du am Ende bezahlt wirst, entscheiden jedoch vier andere Stellen: der ausgeschlossene Leistungsumfang, die gezählte Korrekturschleife, der an Meilensteine gekoppelte Zahlungsplan und die dokumentierte Annahme. Diese vier fehlen in fast jeder Mustervorlage.

Der Druck dahinter ist messbar. Der Freelancer-Kompass 2026 von freelancermap, eine jährliche Marktbefragung unter Selbstständigen, weist für den DACH-Raum einen durchschnittlichen Stundensatz von 103 Euro aus. Das ist der erste Rückgang seit Beginn der Erhebung, 2025 waren es noch 104 Euro. Gleichzeitig fiel der Anteil der mit ihrem Einkommen zufriedenen Freelancer von 66 auf 55 Prozent. Wer über den Satz nicht mehr wächst, holt die Marge aus dem Umfang.

Was in ein Webdesign-Angebot gehört

Bevor es um die vier kritischen Stellen geht, der Rahmen. Ein Angebot, das als Grundlage für die Zusammenarbeit taugen soll, trägt diese Bestandteile:

BestandteilAngebotsnummer und Datum
Warum er drin stehtMacht Versionen unterscheidbar, wenn du nachbesserst
BestandteilGültigkeit bis zum konkreten Datum
Warum er drin stehtBeendet deine Bindung planbar (§ 148 BGB)
BestandteilAusgangslage in zwei Sätzen
Warum er drin stehtZeigt dem Kunden, dass du das Briefing verstanden hast
BestandteilLeistungen, positiv aufgelistet
Warum er drin stehtDie Seiten, Templates, Funktionen und Übergaben
BestandteilNicht enthaltene Leistungen
Warum er drin stehtDer eigentliche Schutz, siehe Schritt 1
BestandteilMitwirkungspflichten des Kunden
Warum er drin stehtTexte, Bilder, Zugänge, Ansprechpartner, Fristen
BestandteilKorrekturschleifen mit Zahl und Definition
Warum er drin stehtSiehe Schritt 2
BestandteilPreis, Stundensatz für Zusätzliches, Umsatzsteuer
Warum er drin stehtMacht Nachträge zum Rechenvorgang statt zur Debatte
BestandteilZahlungsplan an Meilensteinen
Warum er drin stehtSiehe Schritt 4
BestandteilNutzungsrechte und Lizenzen Dritter
Warum er drin stehtFonts, Stockbilder, Plugins laufen auf wessen Konto?
BestandteilTermine als Zeitraum ab Mitwirkung
Warum er drin stehtNicht ab Angebotsdatum, sonst haftest du für Kundenverzug
BestandteilAnnahme mit Unterschriftsfeld
Warum er drin stehtSiehe Schritt 5

Diese Liste ist kein Vertrag. Ein Angebot beschreibt Leistung und Preis, es ersetzt keine AGB und keinen Werkvertrag mit Haftungs- und Abnahmeregeln. Für kleine Websites arbeiten viele Studios bewusst nur mit Angebot plus AGB. Ab Datenmigration, Schnittstellen oder laufender Betreuung lohnt der Vertrag.

Schritt 1: Den Leistungsumfang über das Ausgeschlossene definieren

Eine positive Leistungsliste beschreibt, was du machst. Sie beschreibt nicht, was du nicht machst, und genau dort entsteht der Streit. Wenn im Angebot "Umsetzung von fünf Unterseiten" steht, ist nicht geklärt, wer die Texte für diese fünf Seiten schreibt, wer die Bilder besorgt und wer die alten Inhalte überträgt.

Die Lücke kostet real Stunden. Die Webdesignerin Victoria Weber beschreibt in einer Analyse zu Scope Creep im Webdesign den typischen Verlauf: Der Kunde liefert schwache Fotos, der Designer sitzt acht Stunden in Bilddatenbanken oder in der Nachbearbeitung, und aus drei eingeplanten Stunden werden zehn. Gedankt wird das selten, weil niemand eine Leistung wahrnimmt, die nie benannt wurde.

Schreibe deshalb einen eigenen Block mit der Überschrift "Nicht enthalten". Vier bis acht Zeilen genügen:

  • Texterstellung und Lektorat, geliefert werden finale Texte als Dokument
  • Bildrecherche, Lizenzkauf und Bildbearbeitung über das Freistellen hinaus
  • Übertragung von Inhalten aus der alten Website
  • Logo- oder Corporate-Design-Entwicklung
  • Rechtstexte wie Impressum, Datenschutzerklärung und Cookie-Banner-Konfiguration
  • SEO-Betreuung nach dem Livegang
  • Hosting, Domain, Wartung und Updates

Daneben gehören die Mitwirkungspflichten in Datumsform ins Angebot. Nicht "Kunde liefert Inhalte zeitnah", sondern "Texte und Bilder liegen bis zum 20.11.2026 vollständig vor; danach verschiebt sich der Livegang um den Verzugszeitraum". Ein strukturiertes Intake-Formular für Kundendaten nimmt diese Angaben vor dem Angebot auf, damit die Kalkulation auf echten Zahlen steht und nicht auf einer Schätzung aus dem Erstgespräch.

Schritt 2: Korrekturschleifen zählbar machen

"Zwei Korrekturrunden inklusive" ist die häufigste Formulierung und die zweithäufigste Streitursache. Sie scheitert daran, dass Kunde und Dienstleister unter einer Runde Verschiedenes verstehen. Der Kunde zählt Themen, du zählst Durchgänge.

Definiere die Runde deshalb im Angebot mit, in einem Satz:

Eine Korrekturrunde ist ein gesammeltes, schriftliches Feedback zu einem vorgelegten Stand, abgegeben innerhalb von fünf Werktagen und in einem Dokument. Einzelne nachgereichte Wünsche nach Abgabe des Feedbacks bilden eine neue Runde.

Damit sind drei Dinge geregelt: die Form (gesammelt, schriftlich), die Frist (fünf Werktage, sonst steht dein Projektplan) und die Abgrenzung (Nachreichungen zählen separat). Ergänze den Stundensatz für weitere Runden direkt darunter, nicht als Drohung, sondern als Rechenweg.

Die Gegenposition ist nicht unsinnig. Manche Agenturen werben mit unbegrenztem Feedback und begründen das mit einem stark phasenweisen Prozess, in dem jede Phase einzeln freigegeben wird. Das funktioniert, wenn die Freigabe pro Phase hart ist. Ohne sie ist unbegrenztes Feedback eine Zusage, die sich nicht beziffern lässt, weder für dich noch für den Kunden.

Trenne außerdem Korrektur von Änderungswunsch. Eine Korrektur bringt den Stand näher an das freigegebene Konzept, ein Änderungswunsch verschiebt das Konzept.

Schritt 3: Den Preis begründen statt verhandeln

Die Preisfrage steht in jeder Suchanfrage rund um Webdesign mit, deshalb gehört sie ins Angebot und nicht in den Anhang. Belastbar ist dabei nur deine eigene Kalkulation. Die Preisspannen, die online für Onepager und Business-Websites kursieren, stammen fast ausnahmslos von Anbietern, die damit ihre eigenen Pakete bewerben, und taugen nicht als Referenz.

Was sich belegen lässt, ist der Stundensatz. Der Freelancer-Kompass 2026 nennt für den DACH-Raum über alle Fachgebiete 103 Euro im Schnitt, bei Design- und Medienberufen liegt der Wert darunter. Rechne von dort aus nach oben oder unten, abhängig von Spezialisierung, Region und Haupt- oder Nebenberuf.

Drei Stellschrauben machen den Preis im Angebot verhandlungsfest:

  • Nenne den Festpreis, dahinter den Stundensatz. Der Festpreis gilt für den beschriebenen Umfang, der Stundensatz für alles danach. Ohne diesen zweiten Wert ist jeder Nachtrag eine Neuverhandlung.
  • Zeige die Positionen, nicht die Stunden. "Designkonzept Startseite", "Umsetzung fünf Unterseiten", "Responsive-Anpassung", jeweils mit Betrag. Stundenlisten laden zur Diskussion über deine Geschwindigkeit ein, Positionen zur Diskussion über den Umfang.
  • Staffle maximal drei Pakete. Mehr Varianten verschieben die Entscheidung, statt sie zu beschleunigen, und du kalkulierst drei Projekte für einen Auftrag.

Bei der Umsatzsteuer eine Zeile Klarheit: Nettobeträge, Steuersatz, Bruttosumme, bei Kleinunternehmerregelung der Hinweis dazu. Wie aus dem angenommenen Angebot die Zahlungsaufforderung wird, steht im Leitfaden zum Rechnung schreiben; für B2B-Projekte kommt die Pflicht zur E-Rechnung dazu.

Schritt 4: Den Zahlungsplan an Meilensteine koppeln

Ein Zahlungsplan nach Kalenderdaten bestraft dich für Verzögerungen, die der Kunde verursacht. Ein Zahlungsplan nach Meilensteinen tut das nicht. Die übliche Dreiteilung für ein Webdesign-Projekt:

MeilensteinAuftragserteilung, vor Projektstart
Anteil40 %
MeilensteinFreigabe des Designs
Anteil30 %
MeilensteinLivegang beziehungsweise Übergabe
Anteil30 %

Die erste Rate ist die wichtigste. Sie finanziert nicht das Projekt, sie filtert. Ein Kunde, der 40 Prozent Anzahlung nicht leistet, hat meist kein Budgetproblem, sondern ein Entscheidungsproblem, und das taucht in Woche vier wieder auf. Bei längeren Projekten setze statt einer Design-Rate zwei Zwischenraten.

Zwei Zeilen gehören noch dazu: das Zahlungsziel in Tagen statt "nach Erhalt", und ein Satz zum Livegang. Die Freischaltung erfolgt nach Zahlungseingang der Schlussrate. Das ist kein Misstrauen, es ist die einzige Stelle im Projekt, an der du noch ein Pfand hast.

Technisch lässt sich die erste Rate direkt an die Terminvereinbarung hängen, statt sie als separate Rechnung hinterherzuschicken. meetergo nimmt Zahlungen über Stripe und PayPal schon im Buchungsschritt an, sodass der Kick-off-Termin und die Anzahlung ein Vorgang sind. Wie das im Buchungsablauf aussieht, zeigt die Anleitung zur Terminbuchung mit Bezahlung.

Zahlungsschritt im meetergo-Buchungsablauf, in dem vor der Terminbestätigung eine Anzahlung erhoben wird

Schritt 5: Die Annahme zu einem Ereignis machen

Die meisten Webdesign-Projekte starten mit einer Zusage im Mailverlauf. Das genügt rechtlich meistens, taugt aber schlecht als Beweis, wenn ein halbes Jahr später die Frage auftaucht, welcher Angebotsstand angenommen wurde. Nach Version drei mit nachverhandeltem Umfang ist das keine theoretische Frage.

Mache aus der Annahme deshalb einen abgrenzbaren Vorgang: ein Angebot als PDF mit Versionsnummer, ein Unterschriftsfeld darauf, ein Zeitstempel, eine verifizierte Absenderidentität. Damit ist dokumentiert, was eine Mailkette offen lässt: welcher Stand, wann, von wem.

meetergo deckt diesen Schritt über E-Signaturen ab, geprüft am 03.11.2026. Der Ablauf im Detail:

  • Du lädst dein Angebots-PDF hoch und platzierst eine Signaturzone darauf, oder du hängst ein Signatur-Canvas-Feld an ein Formular. Ausfüllbare PDFs füllt der Unterzeichner selbst aus, ein Nachbauen des Dokuments entfällt.
  • Mit aktivierter E-Mail-Verifikation bestätigt der Unterzeichner seine Adresse vor der Unterschrift über einen sechsstelligen Einmalcode, zehn Minuten gültig, maximal fünf Versuche. Das ergibt eine fortgeschrittene elektronische Signatur nach eIDAS, verfügbar ab dem Suite-Tarif.
  • Ohne diese Verifikation wird einfach gezeichnet, also eine einfache elektronische Signatur.
  • Jedes signierte PDF erhält einen SHA-256-Hash, die PDF-Erzeugung läuft clientseitig. Eine nachträgliche Änderung am Dokument fällt beim Abgleich auf.
  • Gespeichert werden pro Einreichung Zeitstempel, verifizierte E-Mail-Adresse, IP, Browser und Dokument-Hash. Signierte PDFs lädst du im Dashboard herunter.
  • Solange nicht alle Beteiligten unterschrieben haben, ziehst du die Anfrage mit einem Klick zurück. Das ist bei nachverhandelten Angeboten der häufigere Fall.
Ein meetergo-Formular mit Signatur-Canvas-Feld und aktivierter E-Mail-Verifikation, davor der Schritt mit dem Einmalcode

Eine Einordnung, die in Produktbeschreibungen gern fehlt: Für ein Webdesign-Angebot ist die fortgeschrittene Signatur der passende Grad, weil der Werkvertrag formfrei ist. Eine qualifizierte elektronische Signatur mit Identitätsprüfung durch einen Vertrauensdiensteanbieter brauchst du hier nicht, und meetergo stellt sie auch nicht aus. Wo die Grenze zwischen den Stufen liegt, ordnet der Beitrag zur fortgeschrittenen elektronischen Signatur ein; die Frage nach der Durchsetzbarkeit vor Gericht behandelt der Text dazu, wann eine elektronische Signatur rechtsgültig ist.

Und die nüchterne Grenze: Eine Signatur macht eine unscharfe Leistungsbeschreibung nicht durchsetzbar. Sie beweist nur, dass genau dieses Dokument angenommen wurde. Die Arbeit steckt in Schritt 1 bis 4.

Angebot, Bindung und Annahme: was gilt

Drei Regeln aus dem BGB entscheiden darüber, wie lange du an deinem Angebot hängst.

Erstens: Du bist gebunden, sobald das Angebot dem Kunden zugeht, nicht erst mit seiner Antwort. § 145 BGB lässt dir die Bindung nur dann erspart, wenn du sie ausdrücklich ausschließt, etwa mit einem freibleibenden Angebot.

Zweitens: Ohne eigene Frist endet die Bindung zu dem Zeitpunkt, an dem du eine Antwort unter regelmäßigen Umständen erwarten durftest (§ 147 Abs. 2 BGB). Das Gesetz nennt keine Tage, was die Unsicherheit erklärt.

Nimm dir deshalb § 148 BGB und setze eine eigene Frist mit konkretem Datum. "Gültig 14 Tage" wirft die Frage auf, ab wann gezählt wird, ein Datum nicht. Für Webdesign-Angebote sind zwei bis vier Wochen realistisch, weil der Kunde intern abstimmt.

Drittens: Nimmt der Kunde an, ändert dabei aber Positionen, ist das keine Annahme, sondern nach § 150 Abs. 2 BGB ein neuer Antrag an dich. Du entscheidest dann neu, und dein alter Preis ist erloschen. Praktisch heißt das: Der häufige Satz "Passt, aber die vierte Unterseite lassen wir weg" verlangt eine neue Angebotsversion, keinen Daumen hoch. Wer die Bindungsfristen im Detail nachlesen will, findet sie im Beitrag dazu, wann ein Angebot verbindlich ist.

Fünf Fehler, die das Angebot teuer machen

  • Nur auflisten, was enthalten ist. Ohne Negativliste trägst du jede Annahme des Kunden. Der Block "Nicht enthalten" ist die billigste Versicherung im ganzen Dokument.
  • Termine ab Angebotsdatum rechnen. "Livegang in sechs Wochen" bindet dich an einen Plan, dessen Voraussetzungen beim Kunden liegen. Richtig ist die Formulierung ab vollständiger Zulieferung der Inhalte.
  • Den Stundensatz für Zusätzliches weglassen. Dann ist jeder Nachtrag eine Preisverhandlung unter Zeitdruck, und zwar in der Projektphase, in der du am wenigsten Verhandlungsmacht hast.
  • Nutzungsrechte offen lassen. Fonts, Stockbilder und Premium-Plugins werden auf wen lizenziert, und wer zahlt die Verlängerung im zweiten Jahr? Ohne Zeile dazu zahlst du sie.
  • Die Zusage im Mailverlauf stehen lassen. Nach drei Angebotsversionen weiß niemand mehr, welcher Stand gilt. Eine Unterschrift auf einer Version mit Nummer beendet die Frage.

Werkzeuge für Angebot, Unterschrift und Zahlung

Für das Dokument selbst reichen ein Textprogramm und eine eigene Vorlage. Ab dem Punkt, an dem Angebot, Annahme und Anzahlung zusammenhängen, lohnt es, die Schritte nicht auf drei Tools zu verteilen.

  • Textprogramm plus PDF-Export. Günstigste Variante, volle Kontrolle über das Layout. Annahme und Zahlung musst du selbst nachverfolgen.
  • Rechnungs- und Angebotssoftware. Erzeugt Angebote mit Nummernkreis und wandelt sie in Rechnungen. Unterschrift und Terminbuchung bleiben außerhalb.
  • meetergo. Deckt die Kette von der Terminbuchung über Angebot und E-Signatur bis zur Rechnung in einem Login ab. Die Freelancer- und Selbstständigen-Ansicht führt diese Abfolge als einen Ablauf, inklusive Zahlung im Buchungsschritt, Server in Deutschland und AVV. Unterschrieben wird auch direkt im Videocall oder im Kundenportal, was das Erstgespräch und die Annahme zu einem Termin zusammenzieht. Der dauerhaft kostenlose Tarif liegt bei 0 Euro, der Suite-Tarif mit der fortgeschrittenen Signatur bei 29,90 Euro im Monat, siehe Preise. Für Studios, die unter eigener Marke ausliefern, ist die White-Label-Terminbuchung für Agenturen der relevante Teil.

Ehrlich zur Grenze: Die fortgeschrittene Signatur hängt am Suite-Tarif, im kostenlosen Plan zeichnest du einfach. Und wer Angebote mit komplexen Kalkulationstabellen baut, erstellt das PDF weiter im eigenen Programm und lädt es zum Unterschreiben hoch.

Wenn du die Kette von der Anfrage bis zur unterschriebenen Annahme an einem Stück testen willst: meetergo kostenlos starten, keine Kreditkarte nötig.

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Häufige Fragen

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?
Der Freelancer-Kompass 2026 weist für den DACH-Raum über alle Fachgebiete einen Durchschnitt von 103 Euro netto aus, für Design- und Medienberufe liegt der Wert darunter. Die tatsächliche Spanne hängt an Spezialisierung, Region und daran, ob haupt- oder nebenberuflich gearbeitet wird. Kalkuliere von deinen eigenen Zahlen aus, nicht von Anbieterpreisen aus dem Netz.

Was kostet eine Website mit zehn Seiten?
Dafür gibt es keinen belastbaren Richtwert, weil die Seitenzahl kaum etwas über den Aufwand sagt. Zehn Seiten aus zwei Templates mit gelieferten Texten sind ein Bruchteil von zehn individuell gestalteten Seiten mit Datenmigration und Formularlogik. Rechne über Templates, Funktionen und Mitwirkung des Kunden, nicht über Seiten.

Welche Informationen brauche ich vom Kunden, bevor ich kalkuliere?
Ziel der Website, Anzahl benötigter Templates statt Seiten, Stand der Texte und Bilder, bestehendes System und Hoster, Zugänge, gewünschte Funktionen, Entscheider und Deadline. Fehlt davon mehr als die Hälfte, ist ein kostenpflichtiges Konzeptpaket ehrlicher als ein Angebot auf Verdacht.

Wie lange sollte mein Webdesign-Angebot gültig sein?
Zwei bis vier Wochen, mit konkretem Datum im Dokument. Das reicht für eine interne Abstimmung und schützt dich davor, im Februar zu Preisen aus dem November arbeiten zu müssen.

Reicht eine Zusage per E-Mail als Annahme?
Rechtlich meistens ja, der Werkvertrag ist formfrei. Als Nachweis ist sie schwach, sobald mehrere Angebotsversionen im Umlauf waren, weil aus der Mail nicht hervorgeht, welcher Stand gemeint ist. Eine Unterschrift auf einer nummerierten Version schließt diese Lücke.

Brauche ich eine qualifizierte elektronische Signatur?
Für ein Webdesign-Angebot nicht. Die qualifizierte Signatur mit Identitätsprüfung durch einen Vertrauensdiensteanbieter ist für die wenigen Fälle gedacht, in denen das Gesetz die Schriftform verlangt. Für Angebotsannahmen genügt die einfache oder, mit E-Mail-Verifikation, die fortgeschrittene Signatur. Der Überblick zum Vertrag online unterschreiben ordnet die Stufen nach Anwendungsfall.

Was mache ich, wenn der Kunde nach der dritten Runde weiter Änderungen schickt?
Du verweist auf die Definition der Korrekturrunde im Angebot, schätzt den Aufwand und schickst eine Nachtragsposition zum vereinbarten Stundensatz. Das funktioniert nur, wenn Definition und Satz vorher im Dokument standen. Fehlt beides, bleibt dir die Kulanzentscheidung, und die trifft fast immer dich.

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