Key Takeaways
- Der Einstiegspreis ist nicht 9 €. monday.com verkauft Pakete erst ab drei Sitzen. Der günstigste bezahlte Tarif kostet damit 27 € im Monat.
- Vier Produktlinien, vier Rechnungen. Work Management, CRM, Dev und Service haben eigene Preistabellen und teilen keine Sitze.
- Die KI-Credits stehen als eigene Position im Warenkorb. Ein monatlicher Sonderrabatt setzt sie derzeit auf null. Die durchgestrichenen Summen daneben zeigen, worauf der Preis ohne ihn zurückfällt.
- Aus 9 Dollar werden 9 Euro. Die deutsche Preisseite übernimmt die Ziffern der US-Preisdaten ohne Umrechnung.
monday.com führt 2026 vier getrennte Preistabellen, zwei verschiedene Jahresrabatte und eine Sitzplatz-Untergrenze, die auf keiner Tarifkarte steht. Wer nur die große Zahl auf der Karte liest, kalkuliert zu niedrig. Alle Euro-Beträge unten stammen von der deutschsprachigen Preisseite von monday.com und wurden am 28.08.2026 geprüft.
Was kostet monday.com?
monday.com kostet im Work Management zwischen 9 € und 19 € pro Sitz und Monat bei jährlicher Abrechnung, abgerechnet ab drei Sitzen. CRM, Dev und Service laufen über eigene Preistabellen. Das sind die Listenpreise:
| Produktlinie | Einstieg (jährlich) | Mittlerer Tarif | Oberer Tarif |
|---|---|---|---|
Work Management | Basic 9 € | Standard 12 € | Pro 19 € |
ProduktlinieWork Management Einstieg (jährlich)Basic 9 € Mittlerer TarifStandard 12 € Oberer TarifPro 19 € | |||
CRM | Basic 12 € | Standard 17 € | Pro 28 € |
ProduktlinieCRM Einstieg (jährlich)Basic 12 € Mittlerer TarifStandard 17 € Oberer TarifPro 28 € | |||
Dev | Basic 9 € | Standard 12 € | Pro 20 € |
ProduktlinieDev Einstieg (jährlich)Basic 9 € Mittlerer TarifStandard 12 € Oberer TarifPro 20 € | |||
Service | kein Einstiegstarif | Standard 31 € | Pro 45 € |
ProduktlinieService Einstieg (jährlich)kein Einstiegstarif Mittlerer TarifStandard 31 € Oberer TarifPro 45 € | |||
Dazu kommt ein dauerhaft kostenloser Work-Management-Tarif für zwei Nutzer. Jede Linie endet oben in einer Enterprise-Stufe ohne öffentlichen Preis, im CRM heißt sie Ultimate.
Zum Einordnen: meetergo rechnet über eine Tabelle ab, ohne Mindestanzahl an Sitzen, ab 9,90 € pro Nutzer. Die Gegenrechnung steht weiter unten.
monday.com Tarife im Detail
Kostenlos: 0 €
Der Gratistarif deckt zwei Nutzer ab und begrenzt das Konto auf drei Boards, drei Docs und acht Spaltentypen, dazu über 200 Vorlagen und die Apps für iOS und Android. KI-Funktionen sind ausdrücklich nicht enthalten. Für eine Einzelperson reicht das zum Ausprobieren, für ein Team mit drei Köpfen ist die Grenze sofort erreicht.
Basic: 9 € pro Sitz und Monat
Basic hebt die Board- und Elementgrenzen auf, bringt unbegrenzte Betrachter mit Lesezugriff und ein Dashboard auf Basis eines einzelnen Boards, dazu drei KI-Werkzeuge und 1.000 Credits pro Monat. Weil erst ab drei Sitzen verkauft wird, liegt die tatsächliche Monatsrechnung bei 27 €.
Standard: 12 € pro Sitz und Monat
Ab Standard greifen Zeitleisten- und Gantt-Ansichten, Kalenderansicht, Gastzugriff und die ersten Automatisierungskontingente, der KI-Umfang steigt auf fünf Werkzeuge und 2.000 Credits. Für zehn Sitze weist die Preisseite 120 € im Monat aus, mit einer durchgestrichenen 140 € daneben.
Pro: 19 € pro Sitz und Monat
Pro ist als beliebteste Option markiert und bringt private Boards, Zeiterfassung, Formeln, Abhängigkeiten und Workload-Ansichten. Der KI-Umfang liegt bei sechs Werkzeugen und 3.000 Credits. Zehn Sitze kosten hier 190 € statt der durchgestrichenen 220 €.
Enterprise: Preis auf Anfrage
Die oberste Stufe bündelt Governance, mehrstufige Berechtigungen, Portfolio- und Ressourcenmanagement sowie erweiterte Auswertungen, ohne Listenpreis. Ab 40 Nutzern verweist die Preisseite ohnehin auf den Vertrieb.
monday CRM Preise
monday CRM kostet 12 €, 17 € und 28 € pro Sitz und Monat bei Jahreszahlung. Es ist die Produktlinie mit dem größten Abstand zwischen Jahres- und Monatszahlung: Die deutsche Preisseite bewirbt hier 33 Prozent Ersparnis, während die übrigen Linien mit 18 Prozent arbeiten.
| Tarif | Jährlich / Monatlich |
|---|---|
Basic | 12 € / 18 € pro Sitz und Monat |
TarifBasic Jährlich / Monatlich12 € / 18 € pro Sitz und Monat | |
Standard | 17 € / 25 € pro Sitz und Monat |
TarifStandard Jährlich / Monatlich17 € / 25 € pro Sitz und Monat | |
Pro | 28 € / 41 € pro Sitz und Monat |
TarifPro Jährlich / Monatlich28 € / 41 € pro Sitz und Monat | |
Ultimate | auf Anfrage |
TarifUltimate Jährlich / Monatlichauf Anfrage | |
Entscheidend sind hier weniger die Preise als die Mengengrenzen: Basic deckt 1.000 aktive Kontakte und Deals, ein Dashboard, fünf Spalten pro Board, 20 Angebote und Rechnungen pro Monat und einen Arbeitsbereich. Standard hebt auf 10.000 Kontakte und fünf Dashboards an. Wer eine Grenze reißt, kauft kein Add-on dazu, sondern wechselt in die nächste Preisstufe.
Drei Vertriebsleute auf CRM Pro kosten damit 84 € im Monat bei Jahresvertrag, oder 123 € bei monatlicher Zahlung. Wer parallel Work Management Pro für dieselben drei Köpfe braucht, addiert 57 € dazu.

Zum Vergleich: In der CRM-App von meetergo gehört die Pipeline zum selben Abo wie Terminplanung und Videocalls, im Free-Tarif mit zehn Deals. Welche Systeme sonst Termin und Pipeline zusammenführen, steht in der Übersicht zu CRM-Systemen mit Terminplanung.
monday Dev und monday Service Preise
Dev startet bei 9 € pro Sitz im Basic-Tarif, bei drei Sitzen also 27 € im Monat. Standard kostet 12 € und bringt Sprint-Management, Gantt-Ansichten, Gastzugriff und die GitHub-Anbindung. Pro liegt bei 20 €.
Service ist die teuerste Linie und die einzige ohne Einstiegstarif. Standard beginnt bei 31 € pro Sitz, also 93 € für drei Sitze, mit unbegrenzten Tickets, E-Mail-Eingang, KI-Ticket-Triage für ein Board und einem Kundenportal für zehn Nutzer. Pro kostet 45 € pro Sitz, macht 135 € im Monat, und erweitert das Portal auf 100 Nutzer und die Triage auf drei Boards.
Versteckte Kosten bei monday.com
Die versteckten Kosten bei monday.com sind sechs Posten, die neben, unter oder hinter dem Sitzpreis stehen:
- 1. Die Sitzplatz-Untergrenze. Drei Nutzer sind das Minimum, aber die Zahl steht nur in den häufigen Fragen, nicht auf den Tarifkarten. Jede Kalkulation mit einem einzelnen bezahlten Sitz liegt um den Faktor drei daneben.
- 2. Die KI-Credits als eigene Position. Im Warenkorb steht das Kontingent mit eigenem Preis: 1.000 Credits 10 €, 2.000 Credits 20 €, 3.000 Credits 30 €. Ein monatlicher Sonderrabatt zieht denselben Betrag sofort wieder ab, sodass die Endsumme heute den Sitzpreisen entspricht. Die durchgestrichenen Beträge zeigen, wohin die Rechnung ohne ihn springt: für zehn Nutzer von 120 € auf 140 € im Standard und von 190 € auf 220 € im Pro.
- 3. Vier Preistabellen statt einer. Work Management, CRM, Dev und Service teilen sich keine Sitze. Ein Vertriebsmitarbeiter, der Deals im CRM pflegt und Projekte im Work Management verfolgt, wird zweimal gezählt.
- 4. Monatliche Zahlung ohne jeden Nachlass. Die Preisseite formuliert das direkt: Auf das monatliche Paket wird kein Rabatt gewährt. Im CRM bedeutet das einen Aufschlag von rund 50 Prozent gegenüber der Jahreszahlung.
- 5. Die Währungsumstellung ohne Umrechnung. Die strukturierten Preisdaten der Seite führen Basic mit 9, Standard mit 12 und Pro mit 19 US-Dollar; die deutsche Fassung zeigt dieselben Ziffern in Euro. Bei einem Eurokurs über der Dollarparität zahlt ein deutsches Team real mehr pro Sitz als ein US-Team im selben Tarif.
- 6. Strikte EU-Datenhaltung erst ab Enterprise. monday.com nennt in der eigenen Datenschutz-Übersicht die EU-Enterprise-Region als einzige Konfiguration mit strikter regionaler Datenhaltung; ohne Enterprise können Subprozessoren Datenbestandteile außerhalb der zugewiesenen Region hosten (geprüft 28.08.2026). Wer das im Lastenheft hat, verlässt die veröffentlichte Preisliste.
monday.com Vor- und Nachteile
Vorteile
- Die Boards lassen sich weit über Projektlisten hinaus konfigurieren, von Ticketwarteschlangen bis zu Redaktionsplänen.
- Automatisierungen und Integrationen greifen schon in den mittleren Tarifen, nicht erst ab Enterprise.
- Der Gratistarif läuft dauerhaft und ohne Kreditkarte.
- Unbegrenzte Betrachter mit Lesezugriff ab Basic halten die Kosten für reine Mitleser niedrig.
Nachteile
- Der ausgewiesene Sitzpreis stimmt nur bei genau drei Nutzern.
- Alltagsfunktionen einer Vertriebspipeline hängen an Mengengrenzen wie fünf Spalten pro Board.
- Termine, Videocalls, Signaturen und Rechnungen fehlen und müssen zugekauft werden.
Für wen lohnt sich monday.com?
monday.com lohnt sich, wenn Arbeit das Produkt ist: Teams mit vielen parallelen Projekten und echtem Bedarf an Dashboards und Ressourcenplanung bekommen für 19 € pro Sitz viel Konfigurierbarkeit. Ab etwa zehn Sitzen in einer Produktlinie relativiert sich auch die Drei-Nutzer-Grenze.
Weniger überzeugend wird es bei kleinen Dienstleisterteams, deren Kernprozess der Kundentermin ist. Dort dominieren Buchung, Videocall, Protokoll, Angebot und Rechnung, und für jeden Schritt kommt ein weiteres Abo dazu. Wie sich so ein Stack sonst aufsetzen lässt, zeigt der Beitrag zum CRM für kleine Unternehmen.
Was Nutzer über die Preise sagen
Positives
Auf OMR Reviews steht monday work management bei 4,4 von 5 aus 406 Bewertungen (Stand 28.08.2026). In einem Thread mit rund zehn Kommentaren in r/sysadmin, in dem monday gegen Microsoft Planner gestellt wird, fällt das Urteil klar zugunsten von monday aus, auch wenn Planner Premium aufholt. Der Tenor dort: Wer echtes Projektmanagement betreibt statt Aufgabenlisten zu führen, bekommt für den Aufpreis auch den Funktionsumfang.
Kritik
Die Preisstruktur selbst ist das wiederkehrende Thema. Eine Diskussion mit etwa 40 Kommentaren in r/mondaydotcom darüber, dass die Preise langsam unangenehm werden, beschreibt genau den Effekt aus der Tabelle oben: Der Einstieg wirkt günstig, die Summe nach mehreren Sitzen und Produktlinien nicht mehr. Ein zweiter Thread mit rund 20 Kommentaren fragt, ob sich der Preis überhaupt noch lohnt.
Kleine Teams stoßen zuerst an die Untergrenze: In r/CRMSoftware fragt ein Team, ob die Preisgestaltung für wenige Köpfe aufgeht, in r/sales diskutieren rund zehn Kommentare den Wechsel von Salesforce zu monday CRM bei zwei bis drei Vertrieblern. Ein weiterer Thread kritisiert, dass die Produktentwicklung stark auf KI ausgerichtet sei, während Grundfunktionen liegen bleiben. Angesichts der bepreisten Credits ist das mehr als eine Geschmacksfrage.
Alternative zu monday.com: meetergo
meetergo geht die Kalkulation von der anderen Seite an: ein Preis für 16 in Deutschland gehostete Apps, statt vier getrennt abgerechneter Produktlinien.
| Tarif | Preis (jährlich) |
|---|---|
Free | 0 €, unbegrenzt Nutzer |
TarifFree Preis (jährlich)0 €, unbegrenzt Nutzer | |
Light | 9,90 € pro Nutzer / Monat |
TarifLight Preis (jährlich)9,90 € pro Nutzer / Monat | |
Suite | 29,90 € pro Nutzer / Monat |
TarifSuite Preis (jährlich)29,90 € pro Nutzer / Monat | |
Premium | 49,90 € pro Nutzer / Monat |
TarifPremium Preis (jährlich)49,90 € pro Nutzer / Monat | |
Der Free-Tarif hat keine Nutzerobergrenze und enthält alle Apps mit Startlimits: drei Terminarten bei unbegrenzten Buchungen, zehn CRM-Deals, drei Portale, je drei E-Signaturen und Rechnungen pro Monat. Light schaltet für 9,90 € die Terminplanung frei, mit unbegrenzten Videocalls über meetergo connect. Suite öffnet für 29,90 € alle Apps außer WhatsApp, von E-Signaturen über Rechnungen bis zu den KI-Protokollen. Premium ergänzt für 49,90 € Round Robin, Lead-Routing, Whitelabel und WhatsApp Business.
Die KI-Modelle laufen ausschließlich in der EU, und das Unternehmen hat keine US-Muttergesellschaft. Auf OMR Reviews steht meetergo bei 4,8 aus 88 Bewertungen.

Wo meetergo an Grenzen stößt
meetergo ist kein Work OS. Wer Portfolio-Ansichten, Gantt-Diagramme, Sprint-Boards und frei konfigurierbare Projektstrukturen braucht, findet das bei monday.com und nicht hier. Für ein PMO, das zwanzig Projekte gegeneinander priorisiert, ist die Suite das falsche Werkzeug, unabhängig vom Preis.
Auch meetergo arbeitet mit einem Einführungspreis: Die 29,90 € und 49,90 € gelten im ersten Jahr für die Nutzer, mit denen du startest, danach greifen 34,90 € und 59,90 €. Anders als beim Credit-Rabatt stehen die regulären Preise direkt daneben und die Frist ist benannt.
Alle 16 Apps im Free-Tarif ansehen
Ist monday.com seinen Preis wert?
monday.com ist seinen Preis wert, wenn ein Team eine einzige Produktlinie ernsthaft ausreizt. Die Konfigurierbarkeit der Boards ist real, und 19 € pro Sitz sind im Arbeitsmanagement kein Ausreißer nach oben.
Teuer wird es an den Rändern: unter der Drei-Sitze-Grenze, bei mehreren parallelen Linien und bei monatlicher Zahlung. Rechne deshalb mit Sitzen mal Produktlinien plus den Credit-Beträgen, die der Sonderrabatt heute abdeckt. Weitere Vergleiche stehen in der Übersicht der CRM-Tools und in der Analyse der HubSpot Preise.
meetergo 7 Tage kostenlos testen
Schluss mit Tool-Chaos. Terminbuchung trifft Sales Pipeline.
Schluss mit Tool-Chaos. Terminbuchung trifft Sales Pipeline.
Häufige Fragen
Ist monday.com kostenlos nutzbar?
Ja, der Gratistarif von Work Management läuft dauerhaft, ist aber auf zwei Nutzer, drei Boards und drei Docs begrenzt und ohne KI-Funktionen.
Wie viel kostet monday.com pro Nutzer?
Bei jährlicher Abrechnung 9 € für Basic, 12 € für Standard und 19 € für Pro im Work Management. CRM und Service liegen deutlich darüber.
Gibt es bei monday.com eine Mindestanzahl an Nutzern?
Ja. Die Preisseite nennt drei Nutzer als Untergrenze für bezahlte Pakete. Ab 40 Nutzern erstellt der Vertrieb ein individuelles Angebot.
Was kostet monday CRM?
Basic 12 €, Standard 17 € und Pro 28 € pro Sitz und Monat bei Jahreszahlung. Monatlich sind es 18 €, 25 € und 41 €.
Sind die KI-Credits bei monday.com im Preis enthalten?
KI-Credits gehören zu Basic (1.000), Standard (2.000) und Pro (3.000), nicht zum kostenlosen Tarif. Im Warenkorb stehen sie mit 10 €, 20 € und 30 € als eigene Position, die ein monatlicher Sonderrabatt derzeit ausgleicht (geprüft 28.08.2026).
Wie lange dauert die Testphase bei monday.com?
14 Tage ohne Kreditkarte, gültig für den Pro-Tarif von Work Management, CRM und Dev. Für die Service-Linie ist keine Testphase ausgewiesen.
Kann ich mein Jahresabo zurückgeben?
Bei Kündigung innerhalb von 30 Tagen nach Zahlung erstattet monday.com den anteiligen Restbetrag eines Jahresabonnements automatisch.




