Key Takeaways
- Kein kostenloser Plan: Pipedrive bietet keine dauerhaft kostenlose Version. Der günstigste Einstieg liegt bei €14/Nutzer/Monat (Lite, jährliche Abrechnung) mit einer 14-tägigen kostenlosen Testphase.
- Meeting Scheduler erst ab Growth: Der Meetingplaner ist in den Tarifen Growth (€39/mo jährlich) und darüber enthalten, nicht im Lite-Tarif. Wer das Feature in der Basisversion erwartet, muss upgraden.
- Zusatzkosten steigen mit dem Team: Add-ons für Lead-Generierung, E-Mail-Marketing und erweiterte Automatisierungen sind nicht in den Basistarifen enthalten. Nutzer berichten, dass die tatsächlichen Gesamtkosten bei Teams ab fünf Personen oft deutlich über dem Listenpreis liegen.
- DSGVO-Lücke bleibt offen: Pipedrive ist US-amerikanisch. Buchungsdaten von EU-Kunden fließen durch US-Infrastruktur. SCCs helfen, lösen das Risiko aber nicht vollständig.
Pipedrive ist eines der meistgenutzten CRM-Systeme für Vertriebsteams. Die Preisstruktur ist übersichtlich auf den ersten Blick: vier Tarife, keine versteckten Setup-Gebühren, klare Pro-Nutzer-Abrechnung. Aber wer Pipedrive für ein fünf- bis zwölfköpfiges Team evaluiert, stellt schnell fest, dass der Listenpreis und der tatsächliche Monatsbeitrag auseinanderliegen können.
Dieser Überblick schlüsselt alle Pipedrive-Tarife für 2026 auf, zeigt, welche Features tatsächlich im jeweiligen Basispreis enthalten sind, nennt die häufigsten Kostenfallen und erklärt, warum EU-Vertriebsteams den Meeting Scheduler oft durch ein DSGVO-konformes Tool ergänzen.

Was kostet Pipedrive 2026?
| Tarif | Jährliche Abrechnung (pro Nutzer/Monat) | Monatliche Abrechnung | Meeting Scheduler enthalten? |
|---|---|---|---|
Lite | €14 | €24 | Nein |
TarifLite Jährliche Abrechnung (pro Nutzer/Monat)€14 Monatliche Abrechnung€24 Meeting Scheduler enthalten?Nein | |||
Growth | €39 | €49 | Ja (Meetingplaner + Kontakt-Zeitleiste) |
TarifGrowth Jährliche Abrechnung (pro Nutzer/Monat)€39 Monatliche Abrechnung€49 Meeting Scheduler enthalten?Ja (Meetingplaner + Kontakt-Zeitleiste) | |||
Premium | €59 | €79 | Ja |
TarifPremium Jährliche Abrechnung (pro Nutzer/Monat)€59 Monatliche Abrechnung€79 Meeting Scheduler enthalten?Ja | |||
Ultimate | €79 | €99 | Ja |
TarifUltimate Jährliche Abrechnung (pro Nutzer/Monat)€79 Monatliche Abrechnung€99 Meeting Scheduler enthalten?Ja | |||
Preise von pipedrive.com/de/pricing, verifiziert Mai 2026. Pro-Nutzer-Abrechnung bedeutet: Bei fünf Nutzern kostet der Growth-Plan €195/Monat jährlich, nicht €39.
meetergo: Terminbuchung mit DSGVO-Garantie
Wer neben Pipedrive ein dediziertes Buchungstool für EU-konforme Terminplanung sucht, deckt das mit meetergo ab. meetergo ist ein in Köln entwickeltes Scheduling-Tool mit Servern in Frankfurt, vollständig DSGVO-konform ohne US-Mutterkonzern und Datenzugriff unter deutschem Recht.
- Server in Deutschland, ISO 27001 zertifiziert
- Pipedrive-Integration: gebuchte Termine landen automatisch als Aktivität im richtigen Deal
- Integriertes verschlüsseltes Video: kein separates Zoom-Abo nötig
- Kostenloser Basic-Plan: €0 dauerhaft (unbegrenzte Meetings, 1 Kalender)
| Plan | Jährliche Abrechnung | Testzeitraum |
|---|---|---|
Basic | €0 | kein |
PlanBasic Jährliche Abrechnung€0 Testzeitraumkein | ||
Essentials | €7/Nutzer/Monat | 7 Tage, keine Kreditkarte |
PlanEssentials Jährliche Abrechnung€7/Nutzer/Monat Testzeitraum7 Tage, keine Kreditkarte | ||
Growth | €13/Nutzer/Monat | 7 Tage, keine Kreditkarte |
PlanGrowth Jährliche Abrechnung€13/Nutzer/Monat Testzeitraum7 Tage, keine Kreditkarte | ||
Teams | €25/Nutzer/Monat | 7 Tage, keine Kreditkarte |
PlanTeams Jährliche Abrechnung€25/Nutzer/Monat Testzeitraum7 Tage, keine Kreditkarte | ||
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Pipedrive-Tarife im Detail
Lite (€14/Monat jährlich)
Der Einstiegstarif deckt die Grundlagen ab: Pipeline-Ansicht, Lead- und Deal-Management, Kalendertermine und über 500 Integrationen über Zapier, Google Meet und Microsoft Teams.
Der Meeting Scheduler (Meetingplaner) ist im Lite-Tarif nicht enthalten. Wer Kunden eine persönliche Buchungsseite anbieten möchte, muss auf Growth upgraden oder ein externes Buchungstool nutzen.
Weitere Einschränkungen:
- Keine E-Mail-Synchronisierung (nur manuell)
- Keine Automationen für E-Mail-Sequenzen
- Kein Livechat-Support
Für Einzelpersonen oder kleine Teams mit sehr einfachem Vertriebsprozess ist Lite ein solider Einstieg. Sobald Terminbuchung oder automatisierte Follow-ups nötig sind, ist Growth die Mindestanforderung.
Growth (€39/Monat jährlich)
Growth enthält den Meetingplaner, vollständige E-Mail-Synchronisierung, Automationen und E-Mail-Sequenzen sowie Livechat-Support. Das ist der Tarif, den die meisten kleinen und mittelständischen Vertriebsteams wählen.
Was im Growth-Plan fehlt:
- Keine LeadBooster-Funktionen (Chatbot, Formulare, Webbesucher-Tracking)
- Kein benutzerdefiniertes Lead-Scoring
- Keine eSignaturen (erst ab Premium)
- Keine erweiterten Teamberechtigungen
In einem r/CRM-Thread zu Pipedrive-Preisen beschreibt ein Nutzer die Situation so: Pipedrive fange günstig an, aber die Add-ons summierten sich schnell. Ähnliche Erfahrungen finden sich in G2-Bewertungen zu Pipedrive, wo Nutzer regelmäßig auf die versteckten Add-on-Kosten hinweisen. Der Listenvergleich auf Basis der Tarife sei irreführend, weil man die tatsächlich benötigten Features mit einplanen müsse.
Premium (€59/Monat jährlich, "Am beliebtesten")
Premium ist Pipedrive's meistgekaufter Tarif laut eigener Darstellung. Er fügt LeadBooster, eSignaturen und erweiterte Teamberechtigungen hinzu.
Ein Nutzer in demselben r/CRM-Thread schätzt die realen Gesamtkosten für 12 Nutzer auf dem vergleichbaren US-Plan auf rund $588 monatlich am Listenpreis, mit Add-ons realistisch $700–800 pro Monat. Die Skalierung ist linear, aber die Zusatzkosten kommen hinzu.
Ultimate (€79/Monat jährlich)
Ultimate ergänzt erweiterte Sicherheitsfunktionen (IP-Zugriffsbeschränkungen, Warnmeldungen bei verdächtigen Aktivitäten), Kontaktdaten-Anreicherung per E-Mail und Telefon, einen Sandbox-Testaccount und erweiterten Telefon-Support.
Für die meisten SMB-Vertriebsteams ist Ultimate Overkill. Die relevanten Features für Terminbuchung, CRM-Sync und E-Mail-Automatisierung sind bereits in Growth oder Premium enthalten.
Wo Pipedrive-Kosten tatsächlich anfallen
Add-ons sind pro Unternehmen, nicht pro Nutzer
Pipedrive berechnet viele Add-ons auf Unternehmensebene, nicht pro Nutzer. Das klingt zunächst günstiger, aber gängige Add-ons für professionellen Vertrieb addieren sich:
- LeadBooster (Chatbot, Web-Formulare, Webbesucher-Tracking): Zusatzkosten je nach Plan
- Smart Docs (Vertragsversand und eTracking): teils ab Premium enthalten
- Campaigns (E-Mail-Marketing): separates Add-on
Wer diese Funktionen braucht, sollte sie in die Gesamtkalkulation aufnehmen, bevor er Pipedrive mit einfacheren CRM-Lösungen vergleicht.
Videokonferenzen kosten extra
Der Pipedrive-Meetingplaner generiert Meeting-Links für Zoom, Google Meet oder Microsoft Teams, hat aber kein eigenes Video-Tool. Für Teams, die regelmäßig Video-Meetings führen, kommt mindestens ein Zoom-Abo hinzu. Zoom Pro kostet aktuell ab $13,33/Nutzer/Monat bei jährlicher Abrechnung.
Wer eine DSGVO-konforme Zoom-Alternative sucht und gleichzeitig Terminbuchung abdecken möchte, löst beides mit meetergo in einem Tool.
DSGVO-Kosten, die nicht auf der Preisseite stehen
Pipedrive ist in den USA gegründet. Das macht das Unternehmen dem CLOUD Act unterworfen, einem US-Bundesgesetz, das US-Behörden Zugang zu Unternehmensdaten erlaubt, unabhängig davon, wo die Server physisch stehen. Pipedrive bietet EU-Standardvertragsklauseln an, aber die strukturelle Exposition gegenüber US-Behörden bleibt.
Für Unternehmen, die personenbezogene Daten von EU-Kunden nach DSGVO verarbeiten, ist das ein reales Compliance-Risiko. Ein Datenschutzbeauftragter in einem deutschen Finanzdienstleistungsunternehmen oder einer Anwaltskanzlei würde hier genau prüfen, welche Buchungsdaten über Pipedrive-Infrastruktur laufen.
Das ist kein theoretisches Problem: Die DSGVO-Anforderungen an Auftragsverarbeitungsverträge sind klar. Wer den Buchungsprozess auf EU-Infrastruktur halten möchte, braucht ein Tool ohne US-Konzernzugehörigkeit.
Pipedrive-Vorteile
- Intuitive Pipeline-Ansicht. Deals, Aktivitäten und Kontakte in einer übersichtlichen Visualisierung. Einarbeitungszeit ist deutlich geringer als bei Salesforce.
- Verlässlicher CRM-Sync. Wenn ein Termin gebucht wird, landet er automatisch als Aktivität im richtigen Deal. Kein manueller Nachtrag.
- E-Mail-Sequenzen ab Growth. Automatisierte Follow-up-Ketten ohne separates E-Mail-Tool.
- Lineare Skalierung. Keine Preissprünge beim Teamwachstum wie bei manchen Wettbewerbern.
Pipedrive-Nachteile
- Kein kostenloser Dauertarif. Wer dauerhaft kein Budget ausgeben will, bekommt nach der 14-Tage-Testphase keinen eingeschränkten Free-Plan.
- Meeting Scheduler erst ab €39/Nutzer/Monat. Im günstigsten Lite-Tarif fehlt das Buchungsfeature komplett.
- Kein integriertes Video. Zoom, Meet oder Teams müssen separat abonniert werden.
- Datenlage für EU-Teams. US-Inkorporierung, kein EU-eigener Mutterkonzern, CLOUD Act gilt.
Wer Pipedrive nutzt
Gut geeignet für:
- Teams, die bereits voll auf Pipedrive-Pipelines setzen und das native CRM-Ökosystem nutzen wollen
- Vertriebsleiter, die eine übersichtliche Pipeline-Ansicht ohne großen Implementierungsaufwand brauchen
- US-fokussierte Teams, für die DSGVO-Datenwege keine Compliance-Anforderung sind
Wer sich alternative Setups ansehen sollte:
- EU-Unternehmen, die Buchungsdaten unter DSGVO mit Datenweggarantie verwalten müssen
- Teams, die Video-Meetings regelmäßig führen und kein separates Zoom-Abo finanzieren wollen
- Firmen im Lite-Tarif, die die Buchungsseiten-Funktion brauchen, aber kein Upgrade wollen
Kundenstimmen

meetergo + Pipedrive: das EU-konforme Setup
Das Ziel ist nicht, Pipedrive zu ersetzen. Wer seinen Dealsprozess dort abgebildet hat, behält das. meetergo schließt stattdessen die zwei größten Lücken: DSGVO-konforme Buchungsseiten und eingebautes verschlüsseltes Video.
So läuft das Setup in der Praxis: meetergo stellt die Buchungsseite bereit, erfasst die DSGVO-Einwilligung beim Buchungsprozess und führt das Video-Meeting nativ durch. Die Pipedrive-Integration schreibt den Termin gleichzeitig als Aktivität in den richtigen Deal. Wenn ein Interessent über meetergo bucht, erscheint der Termin in Pipedrive innerhalb von Sekunden als Aktivität: inklusive Name, E-Mail und dem verlinkten Deal, ohne manuelle Zuordnung.
Was meetergo zusätzlich einbringt:
- Datenhaltung in Deutschland: Server in Frankfurt, ISO 27001, kein US-Mutterkonzern
- Integriertes verschlüsseltes Video: über meetergo Video-Buchungsseiten, kein Zoom-Abo nötig
- Round-Robin ab Teams-Plan: automatische Verteilung eingehender Buchungen auf verfügbare Vertriebsmitarbeiter für €25/Nutzer/Monat jährlich
- Übersicht aller Tarife: meetergo.com/preise
- Lead-Capture-Formulare: Qualifizierungsformulare vor der Buchung, Routing zur richtigen Person
- Kostenloser Einstieg: Basic ist dauerhaft kostenlos, kein Upgrade-Zwang für Solo-Nutzer
Für Unternehmen, die bereits im Growth- oder Premium-Tarif von Pipedrive sind und den Meetingplaner mitbezahlen: meetergo ergänzt nicht als Konkurrenz, sondern als europäisches Frontend für die Buchungsinteraktion. CRM-Daten bleiben in Pipedrive. Buchungsdaten bleiben in der EU.
Lies dazu auch unseren Überblick über CRM-Systeme mit Terminbuchung und wie B2B-Vertriebstermine automatisiert werden.
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Lohnt sich Pipedrive?
Für Teams, die ein vertriebsorientiertes CRM mit sauberer Pipeline-Ansicht suchen und nicht primär auf EU-Datenhoheit angewiesen sind: ja, Pipedrive ist solide und rechtfertigt den Preis im Growth-Tarif. Der Meetingplaner ist funktional, der CRM-Sync zuverlässig.
Für EU-Vertriebsteams mit DSGVO-Anforderungen an den Buchungsprozess ist eine Kombination aus Pipedrive und meetergo die pragmatischste Lösung: das CRM, das der Vertrieb kennt, plus ein Buchungstool, das Datenwegkontrolle und eingebautes Video liefert.
Wer auf Pipedrive ganz verzichten möchte, findet in unserem Vergleich günstiger CRM-Tools Alternativen.
Wie wähle ich?
Drei Fragen helfen bei der Entscheidung:
- Brauche ich DSGVO-konforme Datenwege ohne US-Infrastruktur? Dann reicht Pipedrive allein nicht. meetergo als Buchungs-Frontend schließt die Lücke.
- Nutze ich Pipedrive bereits und will nur den Meetingplaner ergänzen? Dann lohnt sich das Growth-Upgrade auf €39/Nutzer/Monat, oder meetergo als günstigeres Buchungstool parallel.
- Führe ich regelmäßig Video-Meetings und will kein separates Zoom-Abo? meetergo bringt verschlüsseltes Video in jedem Plan mit, Pipedrive nicht.
Schluss mit US-Datenzugriff — buche EU-konform.
Schluss mit US-Datenzugriff — buche EU-konform.
FAQ
Was kostet Pipedrive pro Nutzer und Monat?
Bei jährlicher Abrechnung: Lite €14, Growth €39, Premium €59, Ultimate €79 pro Nutzer und Monat. Bei monatlicher Abrechnung: rund €24, €49, €79 und €99. Preise in EUR, Stand Mai 2026.
Hat Pipedrive einen kostenlosen Plan?
Nein. Pipedrive bietet keinen dauerhaft kostenlosen Tarif. Es gibt eine 14-tägige Testphase ohne Kreditkarte, danach ist ein kostenpflichtiger Plan erforderlich.
Ab welchem Pipedrive-Tarif ist der Meeting Scheduler enthalten?
Der Meetingplaner ist ab dem Growth-Tarif (€39/Nutzer/Monat jährlich) enthalten. Im Lite-Tarif ist er nicht verfügbar.
Ist Pipedrive DSGVO-konform?
Pipedrive bietet Standardvertragsklauseln und Auftragsverarbeitungsverträge an. Das Unternehmen ist jedoch US-amerikanisch und damit dem CLOUD Act unterworfen. Buchungsdaten von EU-Kunden können theoretisch von US-Behörden abgerufen werden. Für Unternehmen mit strengen Datenwegvorgaben ist das ein bekanntes Risiko.
Wie verbindet sich meetergo mit Pipedrive?
meetergo bietet eine native Pipedrive-Integration. Wenn ein Interessent über meetergo bucht, wird der Termin als Aktivität im richtigen Pipedrive-Deal und Kontakt angelegt. Die Buchung läuft über meetergo-Server in Frankfurt, die CRM-Daten bleiben in Pipedrive.
Was ist günstiger: Pipedrive Growth mit Meetingplaner oder meetergo Growth?
Pipedrive Growth kostet €39/Nutzer/Monat (jährlich) und enthält das CRM plus Meetingplaner ohne Video. meetergo Growth kostet €13/Nutzer/Monat (jährlich) und enthält Terminbuchung plus integriertes verschlüsseltes Video, ohne CRM-Pipeline. Die Setups lösen unterschiedliche Primärprobleme; EU-Vertriebsteams nutzen häufig beide.