DSGVO konform
Neu: Make Integration
Neu: Verbinde Nextcloud Kalender
Marketing

Opt-out im Permission Marketing

Dominik Rapacki
CEO @meetergo
2 Minuten Lesezeit
Inhaltsverzeichnis
Automatisiere deine Meetings: Teste meetergo - die DSGVO-konforme Alternative zu Calendly!
Jetzt Kostenlos starten

Seit 2005 braucht man in Deutschland für Werbe-E-Mails eine klare Erlaubnis des Empfängers. Dies steht im Gesetz § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG.

Das Permission Marketing ist heute sehr wichtig. Es wird immer strenger, seine Daten zu schützen. Eine Methode ist das Opt-out. Beim Opt-in muss man vorher zustimmen. Beim Opt-out kann man Daten benutzen oder Werbung schicken, wenn der Empfänger nicht sagt, dass er es nicht will.

Im E-Mail-Marketing kennt man vor allem das Opt-out. Hier kann man sich oft einfach selbst abmelden. Die Regeln sind aber nicht einfach, und es gibt viel zu beachten.

Wichtige Erkenntnisse

  • Die Zusendung von Werbe-E-Mails erfordert in Deutschland die vorherige ausdrückliche Zustimmung.
  • Opt-out-Verfahren erlauben die Datenverarbeitung, solange kein aktiver Widerspruch vorliegt.
  • Im E-Mail-Marketing müssen Opt-out-Optionen klar und deutlich angeboten werden.
  • Das Double-Opt-In Verfahren ist unter der DSGVO vorgeschrieben, um Datenschutz zu gewährleisten.
  • Die rechtlichen Grundlagen des Opt-out sind komplex und variieren je nach bestehender Kundenbeziehung.

Definition und Funktionsweise des Opt-out-Verfahrens

Das Opt-out-Verfahren erlaubt Firmen, Werbung an Personen zu schicken oder ihre Daten zu nutzen, es sei denn, sie widersprechen aktiv. Passt ein Nutzer nicht auf, kann die Firma seine Daten verwenden. Bei diesem Verfahren ist die implizite Einwilligung wichtig. Das bedeutet, wenn man nicht ausdrücklich nein sagt, darf die Firma die Daten verwenden.

Was ist das Opt-out-Verfahren?

Beim Opt-out-Verfahren lehnen Nutzer Datenverarbeitung oder Werbung aktiv ab, um sie zu stoppen. Es ist wichtig, dass Firmen einfache Wege zum Gegenteil bieten. So erfüllen sie die gesetzlichen Anforderungen. In Deutschland und Europa nutzen mehr als 2.000 Kunden deshalb Opt-out-Systeme. Ein Team von über 80 Experten, darunter solche mit DEKRA- und TÜV-Zertifikaten, unterstützt sie dabei.

Unterschied zwischen Opt-in und Opt-out

Bei Opt-in müssen Nutzer zustimmen, bevor ihre Daten verwendet werden dürfen. Das erfordert eine klare Aktion, zum Beispiel das Ankreuzen eines Kästchens. Ohne eine solche Zustimmung dürfen Firmen die Daten nicht verwenden. Hingegen bedeutet Opt-out, dass Firmen Daten verwenden dürfen, wenn Nutzer nicht ausdrücklich dagegen sind. Beide Methoden, richtig angewendet, schützen die Daten rechtlich und sind gut für die Nutzer.

Durch Opt-out können Nutzer sich z. B. aus E-Mail-Listen austragen lassen. Dafür gibt es in jeder E-Mail einen Link. Diese Methode ist sehr geregelt. Firmen müssen beweisen, dass Nutzer vorher zugestimmt haben oder eine Beziehung besteht, um sie nutzen zu dürfen.

Firmen, die Opt-in und Opt-out nutzen, verbessern ihre Chancen. Mit der richtigen Software, etwa von DataGuard, können sie besser auf die Wünsche der Kunden eingehen. So machen sie wirkungsvolleres Marketing, das die Nutzer auch wollen.

opt out rechtliche maßnahmen

Rechtliche Rahmenbedingungen des Opt-out

Das Opt-out ist in der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) geregelt. Es geht darum, dass man der Nutzung seiner Daten zustimmen muss. Doch oft erhält man Newsletter, ohne zuvor gefragt zu werden. Das macht das Opt-out rechtlich problematisch.

Gesetzliche Grundlagen und DSGVO

Seit der Einführung der DSGVO ist die Einwilligung ein sehr wichtiges Thema. Beim Opt-out wird das kritisch gesehen, da man oft nicht klar gefragt wird. Die Verwendung von vorausgefüllten Formularen macht es nicht besser. Seiten öffnen manchmal Pop-ups, die aber nicht wirklich um Erlaubnis fragen.

In Europa und auch in Deutschland gibt es strenge Regeln für die Verarbeitung von Nutzerdaten. Der Europäische Gerichtshof hat entschieden, dass Felder aktiv angeklickt werden müssen, um der Datenverarbeitung zuzustimmen.

Rechtslage in Deutschland

In Deutschland sagt das Gesetz, dass Werbemails eine klare Erlaubnis brauchen, sonst sind sie nicht erlaubt. Die Opt-out-Methode ist nur eine Ausnahme. Sie erlaubt es, ähnliche Produkte an bisherige Kunden zu senden, wenn man gut sichtbar die Abmeldemöglichkeit anbietet.

Es wird dringend empfohlen, das Double-Opt-in-Verfahren zu verwenden, um sicherzustellen, dass Nutzer wirklich zustimmen. Marketer müssen diese Regeln kennen, um Probleme zu vermeiden.

Opt-out im E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing ist sehr wirksam im digitalen Zeitalter. Newsletter werden oft genutzt. Zwischen 2014 und 2018 hatten amerikanische Büroangestellte im Durchschnitt 90 E-Mails pro Tag. Etwa 40 davon waren geschäftlich. Deshalb ist das Opt-out-Verfahren wichtig. Es ermöglicht es den Menschen, sich von Newslettern abzumelden.

Newsletter und Opt-out

Newsletter haben oft eine Opt-out-Klausel, die das Abmelden leicht macht. Seit 2018 und der Einführung der DSGVO ist das Double-Opt-In ein starkes Werkzeug. Es stellt sicher, dass Newsletter-Abonnenten wirklich Interesse haben. Diese Maßnahmen helfen, die Qualität der Empfängerlisten zu sichern. Zudem steigen die Konversionsraten.

Risiken von Opt-out im E-Mail-Marketing

Aber, das Opt-out muss gut gemacht sein. Sonst drohen Unsolicited Bulk Email durch unseriöse Anbieter. Man muss auch sehr vorsichtig sein, die Regeln vom UWG und der DSGVO einhalten. Ein gutes Opt-out-System ist für alle seriösen Unternehmen ein Muss. Es schützt vor rechtlichen Problemen.

Opt out anwendungen

Anwendungen und Beispiele von Opt-out

Das Opt-out-Verfahren wird im Marketing viel genutzt. Es erlaubt, Personen ohne explizite Zustimmung zu kontaktieren, solange sie nicht widersprechen. Seit der DSGVO steht es jedoch in der Kritik, weil Nutzer nicht aktiv zustimmen.

Vor allem im Online-Handel findet Opt-out Anwendung. Nach einem Kauf möchten Händler ihre Kunden weiterhin ansprechen. Dazu setzen sie oft vorab angekreuzte Kästchen ein, um Zustimmung zur Daten-Speicherung zu bekommen.

Praktische Einsatzbereiche

Ein konkretes Beispiel ist die Robinsonliste gegen unerwünschte Werbung. Ein weiteres sind automatische Werbemails, die der Nutzer erhält, wenn er sich nicht selbst abmeldet. Für Letzteres müssen die Mails einen Abmeldelink haben.

Fallbeispiele

Ein gutes Beispiel hierfür sind vorausgewählte Kontrollkästchen in Online-Formularen. Wenn Nutzer diese nicht abwählen, werden ihre Daten oft ohne ihr bewusstes Einverständnis genutzt. Das ist rechtlich umstritten und es fehlt manchmal der Hinweis auf die Widerspruchsmöglichkeit.

Erhalten Nutzer nach einem Kauf Werbemails, liegt die Annahme eines berechtigten Interesses oft zugrunde. Aber selbst hier muss ein leichter Opt-out gegeben sein, um den gesetzlichen Regeln gerecht zu werden. Es hilft auch, die Zufriedenheit der Nutzer zu bewahren.

Vorteile und Nachteile des Opt-out-Verfahrens

Das Opt-out-Verfahren hat Vor- und Nachteile. Diese sollte man im Permission Marketing berücksichtigen. Es hilft, bei Daten sinnvoll zu erheben und zu verarbeiten, was im Marketing sehr nützlich ist.

Cookies wie die von Borlabs und Google Analytics sind hier sehr wichtig. Sie speichern die Vorlieben der Besucher. So können Seiten besser analysiert werden.

Grundsätzlich gibt es zwei Opt-in-Arten. Das Single-Opt-in und das Double-Opt-in, das stärker von der DSGVO unterstützt wird. Nach der DSGVO und dem CCPA muss die Zustimmung spezifisch und freiwillig sein. Sie basiert auf klaren Informationen.

Vorteile

  • Einfachheit und Effizienz bei der Einbeziehung der Nutzer in Marketingaktionen.
  • Möglichkeit, eine breite Streuung von Werbemaßnahmen zu erreichen.
  • Integration der Marketingpräferenzen in die Customer Journey, um Opt-ins zu erhöhen und Opt-outs zu minimieren.

Nachteile

  • Kritik wegen Einwilligungserklärungs-Regelungen der DSGVO.
  • Steigende Skepsis bei der Sicherheit von Daten.

User wählen oft die Opt-out-Option, wenn etwas am Markenerlebnis stört. Gründe können zu viele Mails, irrelevante Nachrichten, inkonsistente Marke und Kommunikation über ungeliebte Wege sein.

Um das zu verringern, ist es wichtig, die Einwilligung klar zu machen. Und Nutzern sollte leicht gemacht werden, ihre Einstellungen zu ändern.

FAQ über das Opt Out Verfahren

Was bedeutet Opt-out im Permission Marketing?

Opt-out im Permission Marketing bedeutet, dass die Nutzer die Möglichkeit haben, sich von einem Verteiler abzumelden, anstatt explizit zustimmen zu müssen.

Ist die Speicherung von personenbezogenen Daten ohne Einwilligung zulässig?

Nein, die Speicherung von personenbezogenen Daten ohne Einwilligung ist in der Regel nicht zulässig und verstößt gegen Datenschutzbestimmungen.

Welche Regeln sind für die Opt-out-Regelung im Permission Marketing zu beachten?

Die Opt-out-Regelung im Permission Marketing ist bestimmten Regeln unterworfen, um den unlauteren Wettbewerb zu vermeiden und den Bereich der Einwilligungserklärung klar zu definieren.

Wie kann man sich in der Regel von einem Verteiler abmelden?

In der Regel kann man sich per E-Mail abmelden, indem man auf einen Abmeldelink klickt oder eine entsprechende Funktion in der erhaltenen E-Mail nutzt.

Was ist der Zweck einer Datenschutzerklärung im Zusammenhang mit dem Opt-out im Permission Marketing?

Die Datenschutzerklärung dient dazu, den Nutzern zu erklären, wie ihre Daten gesammelt und verwendet werden und welche Opt-out-Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Wann ist es erforderlich, eine explizite Einwilligungserklärung einzuholen?

Eine explizite Einwilligungserklärung ist erforderlich, wenn personenbezogene Daten gespeichert oder übermittelt werden sollen, um im Einklang mit dem Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb zu handeln.

Was sind typische Merkmale einer Opt-out-Möglichkeit?

Typische Merkmale einer Opt-out-Möglichkeit sind das Setzen eines Häkchens für die Abmeldung, das Bestätigen über einen Bestätigungslink und die einfache Funktion zum Abmelden.

Fazit

Das Opt-out-Verfahren im Marketing ist umstritten. Durch die DSGVO steht es unter Kritik. Unternehmen sollten eindeutige Zustimmungen einholen.

Transparente Opt-in-Methoden bieten rechtliche Sicherheit. Sie führen zu mehr Kundenvertrauen.

Opt-out-Forms können zu ungewollten Zustimmungen führen, vor allem bei Cookies. Ein Double-Opt-In ist daher wichtig. So ist die Zustimmung klar und rechtlich gültig.

Das Opt-in-Verfahren mit Double-Opt-In ist sicherer. Langfristig sind diese Methoden zuverlässiger. So verbessern Unternehmen ihren Datenschutz.

Ein bewusster Umgang mit Zustimmungen ist entscheidend. Dies vermeidet Nachteile im Wettbewerb und sichert Kundenvertrauen in der digitalen Welt.

Automatisiere deine Meetings: Teste meetergo - die DSGVO-konforme Alternative zu Calendly!
Jetzt Kostenlos starten

Kommunikation war
noch nie einfacher

Einfacher und schneller mit Menschen in Kontakt treten und alle relevanten Daten parat haben.
meetergo icon
Jetzt kostenlos testen
Mit klicken auf “Akzeptieren”, stimmst Du der Speicherung von Cookies auf Deinem Gerät zu, um die Navigation auf der Website zu verbessern, die Nutzung der Website zu analysieren und unsere Marketingaktivitäten zu unterstützen. Mehr erfährst du in der Datenschutzbestimmung